Die Heidelberger Essenza Espressomaschinen GmbH steht vor dem endgültigen Ende. Das Amtsgericht Heidelberg hat den Antrag des Unternehmens auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abgelehnt. Grund dafür ist, dass nicht genügend Vermögen vorhanden ist, um die Kosten des Verfahrens zu decken, wie ein Fachmedium berichtet.
Juristische Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer Abweisung mangels Masse, was bedeutet, dass nicht einmal die grundlegenden Kosten eines Insolvenzverfahrens gedeckt werden können. Auf Google Maps wird das Unternehmen mittlerweile als „dauerhaft geschlossen“ angezeigt.
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Folgen der Entscheidung für den Kaffeemaschinenhersteller
Die Entscheidung des Gerichts hat weitreichende Konsequenzen: Ein reguläres Insolvenzverfahren, in dem ein Insolvenzverwalter eingesetzt wird und ein Sanierungsversuch unter Insolvenzschutz möglich wäre, entfällt. Auch eine geordnete Abwicklung im Rahmen eines solchen Verfahrens ist somit nicht mehr möglich.
Für die Gläubiger bedeutet dies, dass ihre Forderungen nicht in einem geregelten Verfahren geprüft und verteilt werden können. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass offene Ansprüche zumindest teilweise beglichen werden, so der Bericht weiter. Die aktuellen Entwicklungen im Dieselmarkt könnten ebenfalls Auswirkungen auf die Branche haben.
Marktsituation des Herstellers
Der Hersteller war im Bereich der Espressomaschinen und des dazugehörigen Zubehörs tätig und bot laut eigener Webseite drei verschiedene Espressomaschinen an. Obwohl der Umsatz in diesem Markt wächst, stehen kleinere Anbieter häufig unter Druck. Gründe hierfür sind die Konkurrenz durch große Marken, der Preisdruck im Onlinehandel sowie hohe Entwicklungs- und Produktionskosten und steigende technische Anforderungen. Die Situation kleinerer Unternehmen ist oft prekär.
Die Marke gehört zur chinesischen Muttergesellschaft LLA Foshan Appliances.
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