Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 13 Minuten Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Vor 2 Stunden Karl Lauterbach zeigt Besorgnis über Auseinandersetzung am Brüsseler Platz Karl Lauterbach zeigt Besorgnis über Auseinandersetzung am Brüsseler Platz Vor 2 Stunden WM 2026: Irak gegen Norwegen – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe I)-Duell WM 2026: Irak gegen Norwegen – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe I)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Belgien gegen Ägypten – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe G)-Duell WM 2026: Belgien gegen Ägypten – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe G)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Haiti gegen Schottland – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe C)-Duell WM 2026: Haiti gegen Schottland – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe C)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Schweden gegen Tunesien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe F)-Duell WM 2026: Schweden gegen Tunesien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe F)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Usbekistan gegen Kolumbien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe K)-Duell WM 2026: Usbekistan gegen Kolumbien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe K)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Kanada gegen Bosnien & Herzegowina – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe B)-Duell WM 2026: Kanada gegen Bosnien & Herzegowina – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe B)-Duell Vor 8 Stunden WM 2026: Argentinien gegen Algerien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe J)-Duell WM 2026: Argentinien gegen Algerien – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe J)-Duell Vor 8 Stunden

Biontech plant umfassende Standortschließungen: Bis zu 1860 Arbeitsplätze betroffen

Biontech kündigt die Schließung mehrerer Produktionsstandorte in Deutschland und Singapur an, was bis zu 1860 Stellen gefährdet. Die Maßnahmen sollen Kosten senken und Forschung in der Krebsmedizin fördern.

Biontech plant umfassende Standortschließungen: Bis zu 1860 Arbeitsplätze betroffen
KI-generiert

Biontech plant umfassende Standortschließungen: Bis zu 1860 Arbeitsplätze betroffen

05.05.2026, 12:47 Uhr

Es gibt besorgniserregende Nachrichten aus der Biopharma-Branche: Biontech, der bekannte Hersteller von Impfstoffen, hat angekündigt, mehrere Produktionsstandorte in Deutschland und Singapur zu schließen. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaft haben.

Das Unternehmen mit Sitz in Mainz begründet die geplanten Schließungen mit einer unzureichenden Auslastung, Überkapazitäten und dem Ziel, Kosten zu senken. Die betroffenen Standorte sind in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen sowie einige Einrichtungen des übernommenen Wettbewerbers Curevac.

Insgesamt könnten bis zu 1860 Stellen durch diese Maßnahmen gefährdet sein, wie das Management des Unternehmens mitteilte.

Geplante Schließungen und Einsparungen

Die Schließungen der Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen sind bis Ende 2027 vorgesehen. Der Betrieb in Singapur soll voraussichtlich im ersten Quartal 2027 eingestellt werden. Biontech plant zudem, entweder einen teilweisen oder vollständigen Verkauf der betroffenen Standorte.

Das Unternehmen erwartet, dass die vollständige Umsetzung dieser Maßnahmen bis zum Jahr 2029 jährliche Einsparungen von bis zu 500 Millionen Euro ermöglichen wird. Diese finanziellen Mittel sollen in die Forschung, Entwicklung und Markteinführung von neuen Medikamenten zur Bekämpfung von Krebs investiert werden.

Rückgang der Umsätze im Impfstoffgeschäft

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Biontech einen Rückgang der Umsätze. Die Erlöse beliefen sich auf 118,1 Millionen Euro, was einem Rückgang von 182,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Rückgang wird hauptsächlich auf die gesunkenen Verkaufszahlen der Covid-19-Impfstoffe zurückgeführt.

Der Nettoverlust des Unternehmens stieg auf 531,9 Millionen Euro, während er im ersten Quartal des Vorjahres noch bei 415,8 Millionen Euro lag. Die steigenden Kosten für die Entwicklung von Immunonkologie-Programmen wurden als Hauptursache für diese Entwicklung genannt.

Biontech hatte bereits im Vorjahr einen erheblichen Verlust in Milliardenhöhe verzeichnet. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen sowohl auf dem europäischen als auch auf dem US-amerikanischen Markt mit einem weiteren Rückgang der Umsätze aus dem Geschäft mit Covid-19-Impfstoffen. Für die Impfsaison 2026/27 wird die Entwicklung eines an Varianten angepassten Covid-19-Impfstoffs vorbereitet.

Ausblick auf die zukünftige Entwicklung

Für das Jahr 2026 erwartet Biontech, dessen Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci bis Ende dieses Jahres ausscheiden werden, Erlöse zwischen 2,0 Milliarden und 2,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen, das während der Corona-Pandemie erhebliche Gewinne mit seinem Impfstoff erzielt hat, konzentriert sich nun auf die Entwicklung von mRNA-basierten Medikamenten gegen Krebs und andere Krankheiten. Zudem wurde kürzlich das Biotechnologieunternehmen Curevac mit Sitz in Tübingen übernommen. Bis 2030 plant Biontech, mehrere Zulassungsanträge für Onkologie-Kandidaten einzureichen.

Zusätzlich gibt es Berichte über drastische Stellenabbau bei anderen Unternehmen, was die Unsicherheit in der Branche verstärkt.

Mehr zum Thema

„`


Quellen: n-tv

Artikel teilen: