Ein feierlicher Abend in Spanien nahm eine tragische Wendung, als ein 13-jähriger Junge bei den Feierlichkeiten zur WM in der Provinz Salamanca ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich gegen 00:30 Uhr Ortszeit (23:30 Uhr BST), als ein Teil der Árbol Gordo-Fontäne in Ciudad Rodrigo zusammenbrach, während Jugendliche dort den Sieg der spanischen Nationalmannschaft feierten.
Details zum Vorfall
Die Jugendlichen hatten sich in der Fontäne versammelt, als die Struktur unter dem Gewicht mehrerer Personen nachgab. Nach Angaben der Notfalldienste wurden neben dem verstorbenen Jungen auch zwei weitere junge Menschen verletzt. Ein Kind musste aufgrund eines möglichen Beinbruchs ins Krankenhaus gebracht werden.
Reaktionen und Bestürzung
Die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo äußerte sich bestürzt über den Vorfall und erklärte in einem sozialen Medium:
„Was als Feier für den Sieg der spanischen Nationalmannschaft gedacht war, hat sich in eine Tragödie verwandelt.“
Die Notfalldienste von Castilla y León erhielten zahlreiche Anrufe bezüglich des Vorfalls und informierten die lokale Polizei sowie die Civil Guard. Diese entsendeten ein mobiles Intensivmedizin-Team und einen Rettungswagen vor Ort, um die Verletzten zu versorgen.
Ermittlungen und Unterstützung
Die regionalen Gesundheitsbehörden berichteten, dass die Civil Guard auch zur Untersuchung des Todes des Jungen zum örtlichen Gesundheitszentrum gerufen wurde. Zudem wurde um psychologische Unterstützung für die betroffene Familie gebeten.
Die Stadtverwaltung drückte den Verletzten ihr Mitgefühl aus und wünschte ihnen eine schnelle Genesung.
Hintergrund der Feierlichkeiten
Die Feierlichkeiten fanden nach dem 1:0-Sieg Spaniens gegen Argentinien im WM-Finale statt, das durch ein Tor von Ferran Torres in der Nachspielzeit entschieden wurde. In den letzten Wochen gab es zudem Berichte über andere tragische Vorfälle während von WM-Feiern, darunter auch Todesfälle in Mexiko-Stadt.
Quellen: bbc