Joachim Löw, der ehemalige Bundestrainer, hat sich in Bezug auf die deutsche Nationalmannschaft vor der WM 2026 geäußert und sieht das Team im Endspiel. Gleichzeitig äußert er jedoch auch Bedenken hinsichtlich der aktuellen Form und Konstanz der Spieler.
Kritik am DFB-Team: Löw sieht Schwächen
Wenige Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft hat Löw bei einer Veranstaltung mit Reiner Calmund die mangelnde Konstanz der deutschen Mannschaft kritisiert. Er betonte, dass das Team in der Lage sei, „eigentlich jeden zu schlagen“, jedoch häufig nachlasse und Gegner zurück ins Spiel bringe.
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Den Umbruch der letzten Jahre bewertet Löw positiv. Nach den WM-Turnieren 2018 und 2022 hätten junge Talente wie Florian Wirtz und Jamal Musiala frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Löw bemerkte: „Die Mannschaft ist in den letzten zwei, drei Jahren deutlich besser geworden.“ Auch Leroy Sané wurde erwähnt, dessen außergewöhnliche Fähigkeiten jedoch nicht konstant abgerufen werden. In diesem Zusammenhang könnte auch der Trainerwechsel beim 1. FC Köln eine Rolle spielen.
Löws Prognose für das WM-Finale
In Bezug auf die Erweiterung des WM-Formats auf 48 Teams äußerte Löw seine Bedenken. Er befürchtet, dass das Turnier dadurch zu groß und langwierig wird, was zu einem Verlust an Qualität führen könnte. Zudem steige die Belastung für die Spieler durch die längeren Spiel- und Erholungsphasen. Löw hält es für möglich, dass die Erweiterung in Zukunft sogar auf 64 Teilnehmer ausgeweitet wird.
Seinen Finaltipp gab Löw ohne Zögern ab: Deutschland wird im Endspiel auf Brasilien treffen und gewinnen. Die WM beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli mit dem Finale in East Rutherford.
„Die Mannschaft hat das Potenzial, im Finale zu stehen, aber sie muss ihre Leistung konstant abrufen“, sagte Löw.
Die Vorbereitungen auf die WM sind bereits in vollem Gange, und die deutsche Nationalmannschaft steht vor der Herausforderung, sich optimal auf das Turnier vorzubereiten. Auch die neue Filiale von Lukas Podolskis Döner-Kette im Kölner Hauptbahnhof könnte für die Fans ein interessanter Anlaufpunkt während des Turniers sein.
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Quellen: t-online, tribuna, zdfheute, antenne
Bildquelle: Granada via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)