Real Madrid sieht sich Herausforderungen gegenüber
Nach zwei Jahren ohne Titel steht Real Madrid unter erheblichem Druck, die eigenen Ansprüche zu erfüllen. Präsident Florentino Pérez, der kürzlich wiedergewählt wurde, hat große Versprechungen abgegeben und plant, den Kader mit namhaften Spielern zu verstärken. Trotz dieser Ankündigungen bleibt der FC Bayern München gelassen und zeigt sich unbeeindruckt von den ambitionierten Zielen der Madrilenen.
FC Bayern bleibt standhaft
Herbert Hainer, der Präsident des FC Bayern, äußerte sich optimistisch und betonte bei einem Besuch eines Fanklubs, dass ein Angebot von 150 Millionen Euro für Michael Olise nicht in Betracht gezogen werde. „Sollte uns Florentino Pérez ein Angebot für Michael Olise schicken wollen, kann er sich das sparen“, sagte Hainer. Der Spieler sei „unverkäuflich“, so der Klubchef weiter.
Pérez kündigt große Einkaufstour an
Wenn Pérez seine Wahlversprechen einhält, wird Real Madrid ab Dienstag auf große Einkaufstour gehen und dabei auch vor großen Namen keinen Halt machen. „Im besten Stadion der Welt sollten auch die besten Spieler der Welt auflaufen“, erklärte Pérez, nachdem er die Wahl zum Klubboss gegen Enrique Riquelme klar für sich entschieden hatte.
Rückkehr von José Mourinho
Ein erstes Versprechen hat Pérez bereits umgesetzt: Die Rückkehr von José Mourinho nach 13 Jahren soll beschlossen sein. Der Portugiese, für den Real Madrid angeblich 15 Millionen Euro an Benfica Lissabon zahlen muss, sei „einer der besten Trainer der Welt, ein Madridista“, so Pérez, der bis 2030 im Amt bleibt.
Große Namen im Wahlkampf
In seiner ersten Amtszeit hatte Pérez aus Real Madrid die „Galaktischen“ geformt und Spieler wie Luís Figo, Zinédine Zidane, Ronaldo oder David Beckham verpflichtet. Im Vorfeld der Wiederwahl hatte er erneut den Begriff „Galácticos“ verwendet und angekündigt, 150 Millionen in die Verpflichtung eines Topstars zu investieren. Damit sei Olise gemeint, waren sich unter anderem der „Telegraph“ und „AS“ sicher.
Hoeneß bleibt skeptisch
Ob die Ankündigungen von Pérez tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, äußerte sich skeptisch und sagte: „Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht.“ Selbst für 200 Millionen Euro werde Bayern den Flügelspieler nicht abgeben. Es scheint, als ob Florentino Pérez noch viel Arbeit bevorsteht, um seine ehrgeizigen Pläne zu verwirklichen. Zudem könnte die Situation beim 1. FC Köln Einfluss auf die Transferstrategie haben, nachdem die Transferverhandlungen um Said El Mala gescheitert sind.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: depositphotos