Die ehemalige Handballspielerin Theresa Claesson Andreasson ist im Alter von 54 Jahren verstorben.
Wie die schwedische Zeitung „Lysekilsposten“ berichtet, erlag die Rechtsaußen-Spielerin am vergangenen Freitag ihrem Krebsleiden.
Ihr Ehemann, Henrik Andreasson, äußerte sich gegenüber dem „Expressen“ und beschrieb die Situation als „schwierig“. Claesson Andreasson erhielt bereits im Jahr 2016 die Diagnose Brustkrebs. Bei einer Notoperation wurde ihr die Brust entfernt, und eine anschließende Chemotherapie war zunächst erfolgreich, was zu einer vorübergehenden Heilung führte.
- Im Jahr 2000 wurde sie zur besten schwedischen Handballspielerin gekürt.
- Sie gewann im selben Jahr mit Sävehof die schwedische Meisterschaft.
- In 89 Spielen für die schwedische Nationalmannschaft erzielte sie 229 Tore.
Das Paar wollte jedoch nie das Wort „geheilt“ verwenden. „Sie benutzten ein Wort, das wir uns weigerten auszusprechen: ‚geheilt'“, erklärte Henrik Andreasson. Für sie war der Krebs nur vorübergehend verschwunden. Im Jahr 2023 kehrte die Krankheit zurück, diesmal in Form von Knochenmetastasen.
Familie konnte sich verabschieden
Vor ihrem Tod hatte Claesson Andreasson eine Hirnblutung erlitten. Dennoch hatten Freunde und Familie die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. „Es herrschte viel Wärme und Liebe, aber der Montag war extrem hart, als wir erfuhren, dass sie wahrscheinlich nicht wieder aufwachen würde“, berichtete ihr Ehemann. Vier Tage später verstarb Claesson Andreasson.
Henrik Andreasson ist überzeugt, dass diese vier Tage im Krankenhaus der Familie bei der Trauerbewältigung enorm geholfen haben. „Wäre sie am Montag gestorben, hätte hier das Chaos geherrscht.“ Beide Söhne hätten so die Gelegenheit gehabt, den bevorstehenden Tod ihrer Mutter zu verarbeiten.
Claesson Andreasson hinterlässt ein Erbe im schwedischen Handball und wird von vielen als eine der besten Spielerinnen ihrer Zeit in Erinnerung bleiben. In einer ähnlichen Tragödie berichteten wir kürzlich über eine Krisensituation an Bord, bei der eine Passagierin kurz nach dem Abheben starb. Auch der Skiunfall, der das Leben eines SPD-Staatssekretärs forderte, zeigt, wie schnell das Leben enden kann. Zudem trauern wir um Schauspieler Mario Adorf, der uns verlassen hat.
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