Den Haag (Niederlande) – Eine alarmierende Nachricht aus den Niederlanden: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 33-jährigen Mann, der verdächtigt wird, einen Mordanschlag auf Prinzessin Catharina-Amalia (22) und Prinzessin Alexia (20), die Töchter von König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (54), geplant zu haben. Dies berichten lokale Medien unter Berufung auf die Justiz in Den Haag.
Nach Informationen der Ermittler soll der Verdächtige Anfang Februar 2026 in Den Haag zwei Äxte besessen haben. In die Klingen der Waffen soll er die Namen „Alexia“, „Mossad“ und den Ausdruck „Sieg Heil“ eingraviert haben. Zudem trug er ein handgeschriebenes Blatt bei sich, auf dem die Worte „Amalia“, „Alexia“ und „Bloedbad“ – übersetzt „Blutbad“ – vermerkt waren.
Bei einem öffentlichen Auftritt der niederländischen Royals in Dokkum waren Königin Máxima (54) und ihre Töchter, Prinzessin Catharina-Amalia (22), Prinzessin Alexia (20) sowie Prinzessin Ariane (19), am 27. April 2026 in Friesland zu sehen.
Gerichtliche Vorverhandlung in Den Haag
Am Montag wird der Verdächtige vor Gericht in Den Haag erscheinen. Berichten zufolge handelt es sich zunächst um eine Vorverhandlung, in der grundlegende Verfahrensfragen geklärt werden. Die Hauptverhandlung steht noch aus.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, eine schwere Gewalttat gegen Amalia und Alexia vorbereitet zu haben. Bisher sind keine weiteren Informationen zu einem möglichen Motiv oder dem genauen Ablauf der geplanten Tat bekannt. Zudem berichtet die Nachrichtenagentur, dass die Behörden aufgrund von Datenschutzbestimmungen weder den Namen des Verdächtigen noch weitere persönliche Informationen veröffentlicht haben.
Frühere Bedrohungen gegen Prinzessin Amalia
Prinzessin Amalia sah sich bereits in der Vergangenheit mit ernsthaften Bedrohungen konfrontiert. Im Sommer 2025 wurde sie Opfer digitaler Angriffe, bei denen KI-generierte Deepfake-Bilder von ihr erstellt und verbreitet wurden.
Bereits 2022 musste sie aufgrund krimineller Drohungen ihr Studentenleben in Amsterdam aufgeben und kehrte in den königlichen Palast nach Den Haag zurück, wo sie sich eigentlich sicher fühlen sollte.
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Bildquelle: Filip Marcus Adam auf Pexels