Melbourne (Australien) – Die australischen Behörden haben Ermittlungen gegen die US-Popikone Katy Perry (41) eingeleitet, nachdem die Schauspielerin Ruby Rose (40) Vorwürfe erhoben hat. Diese beziehen sich auf einen angeblichen sexuellen Übergriff, der sich im Jahr 2010 in Melbourne ereignet haben soll, wie die Polizei des Bundesstaates Victoria am Mittwoch mitteilte. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sei es jedoch „unangemessen“, weitere Details zu dem Fall zu veröffentlichen.
Ruby Rose, bekannt aus der Serie „Orange Is The New Black“, äußerte auf der Plattform Threads, dass Katy Perry ihr gegenüber sexuell übergriffig geworden sei. Sie sprach von einem Vorfall, der bereits viele Jahre zurückliegt.
„Katy Perry hat mich sexuell belästigt“, erklärte Ruby Rose. Der Vorfall habe sich im Nachtclub ‚Spice Market‘ in Melbourne ereignet, als beide Frauen in ihren frühen Zwanzigern waren. Ruby Rose schilderte, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Schoß ihrer besten Freundin ausgeruht habe, als Katy Perry sie aufgesucht und dann übergriffig geworden sei. „Sie hat mich nicht geküsst“, so Ruby Rose. „Sie schob ihre Unterwäsche zur Seite und rieb ihre widerliche Vagina an meinem Gesicht, bis ich die Augen aufschlug und mich über sie erbrach.“
Die Vorwürfe von Ruby Rose sind schwerwiegend, und sie behauptet, dass der Vorfall sie so stark belastet habe, dass sie sich übergeben musste.
Ein Sprecherteam von Katy Perry hat bereits auf die Anschuldigungen reagiert und diese entschieden zurückgewiesen. In einer Stellungnahme, die mehreren US-Medien vorlag, wird erklärt, dass die Vorwürfe „nicht nur kategorisch falsch, sondern auch gefährliche, rücksichtslose Lügen“ seien. Zudem wurde betont, dass Ruby Rose dafür bekannt sei, in sozialen Netzwerken schwerwiegende Anschuldigungen gegen verschiedene Personen zu erheben, die stets zurückgewiesen worden seien. Die Polizei wird nun klären, inwiefern die Vorwürfe gegen Katy Perry zutreffen.
Ruby Rose hat auf der Plattform Threads ein Update zu den Ermittlungen gegeben und mitgeteilt, dass sie sich aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht weiter öffentlich zu den Vorwürfen äußern darf. „Ich habe alle meine Berichte fertiggestellt“, schrieb sie. „Das bedeutet, dass ich mich nicht mehr zu diesen Fällen oder den beteiligten Personen äußern, Beiträge dazu teilen oder öffentlich darüber sprechen darf.“ Diese Aufforderung der Polizei sei „in vielerlei Hinsicht eine große Erleichterung“. Sie fügte hinzu: „Ich kann jetzt den Heilungsprozess beginnen. Und vorübergehend nach vorn schauen.“
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