Am 30. Juli 2026 wurde eine über 80 Jahre alte Frau aus Mainz Ziel eines Betrugs, der durch einen vermeintlichen Bankmitarbeiter durchgeführt wurde. Der Vorfall begann mit einem Telefonanruf, bei dem sich ein unbekannter Mann als Angestellter ihrer Bank ausgab und behauptete, auf dem Konto der Seniorin seien verdächtige Bewegungen festgestellt worden.
Der Anrufer informierte die Geschädigte zudem darüber, dass im Umlauf Falschgeld sei, und kündigte an, dass ein Bankmitarbeiter in Kürze bei ihr vorbeikommen würde, um das Bargeld zu überprüfen. Kurze Zeit später erschien tatsächlich ein Mann an der Wohnung der Seniorin.
Im Rahmen des Gesprächs und der angeblichen Bargeldprüfung gelang es dem falschen Bankmitarbeiter, in einem unbeobachteten Moment einen vierstelligen Betrag an sich zu nehmen. Darüber hinaus konnte er mit der von der Geschädigten übergebenen Bankkarte und dem dazugehörigen PIN-Code am Geldautomaten zusätzliches Geld von ihrem Konto abheben.
Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein und nahm am selben Tag einen Tatverdächtigen vorläufig fest. Dieser wurde am folgenden Tag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mainz vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurde gegen den Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.
Die Polizei appelliert erneut an die Bevölkerung, dass Bankangestellte niemals Bargeld, Bankkarten oder Wertgegenstände zu Hause abholen oder nach persönlichen PINs fragen. Es wird empfohlen, solche Telefonate sofort zu beenden und die Bank über bekannte Rufnummern zu kontaktieren. Im Zweifelsfall sollte auch die Polizei verständigt werden. Insbesondere ältere Familienmitglieder sollten über diese Betrugsmasche informiert werden, um sie zu sensibilisieren.
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Quellen: presseportal
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