Ankara – Die Beziehung zwischen den USA und dem Iran hat einen neuen kritischen Punkt erreicht. US-Präsident Donald Trump hat die Absichtserklärung zur Beendigung der Konflikte mit Teheran für nicht mehr gültig erklärt und äußerte sich abfällig über die iranische Führung. Er teilte mit, dass er nicht mehr bereit sei, mit den Mullahs zu verhandeln.
Trump kritisiert die iranische Führung
Bei einem gemeinsamen Auftritt mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Ankara bezeichnete Trump die Iraner als „böse, kranke Leute“. Diese Äußerungen erfolgen im Kontext der jüngsten militärischen Auseinandersetzungen, bei denen die USA über 80 militärische Ziele im Iran angegriffen haben. Dies geschah als Reaktion auf Angriffe iranischer Kräfte auf Schiffe.
Verhandlungen als Zeitverschwendung
Auf die Frage, ob die Vereinbarung mit der iranischen Führung nicht mehr gültig sei, antwortete Trump:
„Das ist eine sehr interessante Frage. Meiner Meinung nach ist sie vorbei. Ich möchte mich nicht mehr mit ihnen befassen. Sie sind Abschaum.“
Er erklärte, dass die iranische Führung von „kranken Menschen“ geleitet werde und dass sie im Besitz einer Atomwaffe eine Bedrohung darstellen würden.
Argumente gegen eine Einigung
Trump äußerte sich skeptisch zu den Verhandlungen durch seine Berater, Steve Witkoff und Jared Kushner, und betonte:
„Für mich ist es einfach Zeitverschwendung, mit ihnen zu verhandeln. Sie sind Lügner.“
Der Präsident fügte hinzu, er habe sein ganzes Leben lang Geschäfte gemacht, jedoch sei dies mit den Mullahs nicht möglich.
„Ich mag die gar nicht und ehrlich gesagt, ich glaube, wir verschwenden eine Menge Zeit mit ihnen“,
sagte Trump und verglich die iranische Führung mit einer Krebserkrankung, die man loswerden müsse.
Weitere Konflikte im Fokus
Zusätzlich äußerte Trump seine Unzufriedenheit mit NATO-Partnern, insbesondere mit Spanien, das sich weigert, das 5-Prozent-Ziel der NATO-Ausgaben zu erfüllen. Er drohte, den Handel mit Spanien einzustellen. Zudem sprach er erneut über Grönland und führte an, warum die Insel historisch zu den USA gehöre.
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Quellen: Bild
Bildquelle: Fulton County Sheriff’s Office, State of Georgia via Wikimedia Commons (Public domain)