Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Vor 1 Stunde 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen Vor 4 Stunden Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Vor 7 Stunden Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Vor 23 Stunden Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Vor 23 Stunden Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Vor 23 Stunden „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ Vor 1 Tag Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Vor 1 Tag Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Vor 1 Tag Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Vor 1 Tag

Wal in der Lübecker Bucht: Auf dem Weg ins offene Meer

Ein Buckelwal, der in der Lübecker Bucht gestrandet war, hat sich selbst befreit und schwimmt nun in Richtung offenes Meer. Küstenwache und Drohnen begleiten das Tier, dessen Gesundheitszustand jedoch besorgniserregend ist.

Wal in der Lübecker Bucht: Auf dem Weg ins offene Meer
KI-generiert

Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein) – Ein erfreuliches Ende eines dramatischen Vorfalls in der Ostsee? Der Buckelwal, der seit Montag auf einer Sandbank festsaß, hat sich in der Nacht befreit. Am Morgen war die Sandbank, auf der er gefangen war, leer. Das Tier wurde anschließend in der Lübecker Bucht gesichtet.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Der Wal ist verschwunden: „Jetzt wird er mit einer Drohne gesucht“

Drohnen der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover haben das Tier nach Informationen gesichtet, als es bei Sierksdorf entlang der Küste in Richtung offenes Meer schwamm. Sechs Schiffe der Küstenwache begleiten den Wal auf seinem Weg in Richtung Dänemark. Von dort könnte er durch den Belt in den Atlantik gelangen.

In der Zwischenzeit herrscht am Timmendorfer Strand eine positive Stimmung. Die ersten Schritte zum Abbau der Schutzzäune wurden bereits eingeleitet. Ursprünglich war geplant, um 7 Uhr mit den Rettungsarbeiten fortzufahren, was nun glücklicherweise nicht mehr erforderlich ist.

In der Nacht hatte der Wind Wasser in die Lübecker Bucht gedrückt, wodurch der Wasserspiegel um einen halben Meter anstieg, erklärt Sebastian Stoll, Koordinator an der Einsatzstelle, einem Reporter vor Ort. Der zuvor ausgebaggerte Sand, der eine Art Damm gebildet hatte, ist nun unter Wasser.

Am Donnerstag war der Sanddamm noch vollständig sichtbar, während er am Freitag kaum noch zu erkennen war.

Vorsichtige Hoffnung auf Genesung

Meeresbiologe Robert Marc Lehmann (43), der das Tier am Donnerstag begleitete, stellte fest, dass es sich nicht um ein Jungtier handelt, wie zunächst vermutet, sondern um ein ausgewachsenes, älteres Tier. Zum weiteren Schicksal des Wals äußerte er:

„Das Gefühl ist vorsichtige Euphorie. Der Wal ist ja in keinem guten Gesundheitszustand. Die Haut sieht schlecht aus, er ist schwach und hat lange nichts gefressen.“

Zudem seien in seinem Maul noch Reste eines Geisternetzes vorhanden, die er nicht entfernen konnte.

Wie es nun weitergeht, bleibt ungewiss.

„Vielleicht finden wir ihn wieder, vielleicht sehen wir ihn nie wieder. Oder vielleicht liegt er einen Monat später tot am Strand.“

Es ist durchaus möglich, dass der Wal nicht mehr gesichtet wird.

„Ich würde sagen, man kann vorsichtig Entwarnung geben, wenn man ihn nicht in den nächsten Wochen an einem anderen Strand findet.“

Rettungsmaßnahmen und Fortschritte

Am Donnerstag hatten Helfer eine Rinne in die Sandbank gegraben, um dem Wal den Weg zurück ins tiefere Wasser zu erleichtern. Taucher Lehmann hatte ihm den Weg gewiesen.

Bis zum Donnerstagabend hatte das Tier bereits etwa 40 Meter in Richtung Freiheit zurückgelegt. Als es dunkel wurde, entschieden die Retter jedoch, die Aktion abzubrechen, da die Situation zu gefährlich war. Zu diesem Zeitpunkt trennten den Meeressäuger nur noch zehn Meter von der Freiheit.

Für weitere Informationen über die Rettungsaktionen und den Gesundheitszustand des Wals, lesen Sie auch wie ein verletzter Wal vor Timmendorf gerettet werden kann.

„`

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.