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Starte durch mit ‚wedium‘: Ein neues Kapitel für soziale Netzwerke aus Europa

Am 25. März startet die Beta-Version von „wedium“, einer europäischen Alternative zu Tiktok und Instagram. Die Plattform setzt auf Jugendschutz, Identitätsprüfung und verzichtet auf manipulative Algorithmen.

Starte durch mit ‚wedium‘: Ein neues Kapitel für soziale Netzwerke aus Europa
Acabashi via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Am Mittwoch, dem 25. März 2026, wird die Beta-Version des neuen sozialen Netzwerks „wedium“ veröffentlicht. Dieses Projekt einer Berliner Werbeagentur zielt darauf ab, als europäische Alternative zu bekannten Plattformen wie TikTok, Facebook und Instagram zu fungieren.

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Die Betreiber des Netzwerks haben angekündigt, dass die reguläre Version im Juli 2026 zur Verfügung stehen soll. Ein zentrales Merkmal von „wedium“ ist die Absicht, auf personalisierte Algorithmen zu verzichten, die oft auf die Verweildauer der Nutzer abzielen. Stattdessen sollen Funktionen zum Schutz von Minderjährigen sowie Maßnahmen gegen Falschinformationen und manipulative Inhalte implementiert werden.

Identitätsprüfung für Nutzer

Ein weiteres wichtiges Element der Plattform ist die verpflichtende Identitätsprüfung für aktive Nutzer. Nur verifizierte Personen dürfen Inhalte veröffentlichen, während nicht verifizierte Nutzer lediglich die Möglichkeit haben, Beiträge zu konsumieren.

Diskussion über Jugendschutz

In Deutschland wird seit einiger Zeit intensiv über ein mögliches Verbot von sozialen Medien für Minderjährige diskutiert. Die CDU und die SPD haben sich bereits für feste Altersgrenzen ausgesprochen, während die CSU eine kritische Haltung einnimmt. Wie geht es mit Kik weiter? Schließt der Discounter 300 Filialen?

Auf europäischer Ebene gewinnt das Thema ebenfalls an Bedeutung. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich kürzlich dafür ausgesprochen, Altersgrenzen für soziale Plattformen weiter zu konkretisieren. Dies geschieht im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act), das darauf abzielt, den Schutz von Minderjährigen zu verbessern. Die Europäische Kommission ist für die Regulierung großer Plattformen zuständig.

„Wir möchten eine Plattform schaffen, die sicherer und transparenter ist als die bestehenden sozialen Netzwerke“, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

Mit der Einführung von „wedium“ wird ein neuer Ansatz verfolgt, der den Fokus auf die Sicherheit und den Schutz der Nutzer legt, insbesondere der jüngeren Generation. Die Betreiber hoffen, dass die Plattform eine positive Alternative zu den bestehenden Angeboten darstellt und den Bedürfnissen der Nutzer besser gerecht wird.

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Bildquelle: Acabashi via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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