Schwere Anschuldigungen gegen Mediziner an der Universitätsmedizin Rostock
Ein Oberarzt der Universitätsmedizin Rostock sieht sich gravierenden Anschuldigungen ausgesetzt, die sich auf rassistische und gewaltverherrlichende Kommentare in sozialen Medien beziehen. Diese Vorwürfe stammen von einem Instagram-Account, der von einer Initiative betrieben wird, die sich gegen rechte Hetze im Internet engagiert. Berichten zufolge hat der Mediziner über einen längeren Zeitraum hinweg in seinen Äußerungen zu Geflüchteten Formulierungen verwendet, die gewalttätige Fantasien nahelegen. Ein besonders umstrittener Satz lautet: „remigrieren oder kremieren“.
Inhalt der veröffentlichten Äußerungen und Reaktionen
Die veröffentlichten Screenshots zeigen, dass der Arzt unter anderem schrieb: „Also ich sehe nur Heizmasse, die unser Energieproblem lösen kann! Remigrieren oder Lager.“ Zudem äußerte er sich unter einem Bild von Bundeskanzler Friedrich Merz mit den Worten: „Eine Stirn die man nicht verfehlen kann.“ An anderer Stelle wird von der Absicht gesprochen, eine Schusswaffe mitzuführen und diese im „Bedarfsfall“ einzusetzen. Der Mediziner verwendete ebenfalls den beleidigenden Begriff „Ölaugen“, der sich gegen Menschen richtet, die als arabisch oder nordafrikanisch wahrgenommen werden.
Reaktion der Universitätsmedizin Rostock
Die Universitätsmedizin Rostock hat in einer offiziellen Stellungnahme auf die Vorwürfe reagiert und ihr Entsetzen über die rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen zum Ausdruck gebracht. Der Vorstand sowie die Mitarbeitenden der Einrichtung betonten, dass solche Aussagen, die Gewalt gegen Menschen billigen oder andeuten, nicht toleriert werden können und den grundlegenden Werten der Institution widersprechen. Diese Werte umfassen Menschlichkeit, Respekt, Verantwortung und den Schutz des Lebens. Die Universitätsmedizin kündigte an, die notwendigen Schritte einzuleiten.
Folgen für den betroffenen Oberarzt
Auf Anfrage bestätigte die Universitätsmedizin, dass der betroffene Mitarbeiter umgehend mit seinen Aussagen konfrontiert wurde, und der Verdacht sich bestätigte. In der Folge wurde der Oberarzt sofort freigestellt. Es werden weitere arbeitsrechtliche Maßnahmen in Erwägung gezogen, und es wurde Strafanzeige erstattet. Die Echtheit der veröffentlichten Screenshots kann jedoch derzeit nicht unabhängig verifiziert werden, da das betreffende Instagram-Konto mittlerweile deaktiviert wurde. Bis zur möglichen rechtlichen Klärung gilt für den Oberarzt die Unschuldsvermutung.
Quellen: n-tv, nordkurier
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.