Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Vor 11 Stunden 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen Vor 14 Stunden Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Vor 17 Stunden Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Vor 1 Tag Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Vor 1 Tag Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Vor 1 Tag „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ Vor 1 Tag Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Vor 1 Tag Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Vor 1 Tag Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Vor 1 Tag

Impfempfehlungen zur Zeckensaison: Risiken und Schutzmaßnahmen in Deutschland

Mit dem Beginn der Zeckensaison raten Experten zur FSME-Impfung, um sich vor potenziell schweren Erkrankungen zu schützen. In Deutschland sind bereits mehrere Lyme-Borreliose- und FSME-Fälle gemeldet worden.

Impfempfehlungen zur Zeckensaison: Risiken und Schutzmaßnahmen in Deutschland
Hepota via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Zeckenbisse können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben und in einigen Fällen sogar tödlich enden. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich vor diesen Risiken zu schützen. In Deutschland sind sechs Regionen als Risikogebiete bekannt, während in anderen Teilen des Landes bereits Fälle für das Jahr 2026 gemeldet wurden.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Mit den steigenden Temperaturen in Deutschland wird die Aktivität der Zecken wieder zunehmen. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden bis zum 13. April 2026 insgesamt 918 Fälle von Lyme-Borreliose registriert. Die meisten dieser Fälle traten in Bayern (202), gefolgt von Sachsen (177), Sachsen-Anhalt (164) und Brandenburg (160) auf. Zudem wurden in diesem Jahr bislang elf Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet, darunter vier in Sachsen und vier in Baden-Württemberg sowie jeweils ein Fall in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Zahlen auf einem ähnlichen Niveau: Im gleichen Zeitraum wurden 951 Fälle von Borreliose und 12 Fälle von FSME verzeichnet. Ein besorgniserregender Trend, der auch in anderen Bereichen der öffentlichen Gesundheit beobachtet wird, ist die Zunahme von Tuberkulosefällen in Europa.

Symptome und Verlauf von Borreliose

Die meisten Infektionen mit Borreliose verlaufen unbemerkt. Wenn Symptome auftreten, können diese je nach betroffenem Körperbereich – Haut, Gelenke, Nervensystem, Herz – sehr unterschiedlich und oft nicht eindeutig sein. Ein typisches Zeichen ist die sogenannte Wanderröte, ein roter Ring, der sich um die Einstichstelle bildet und sich ausbreitet. Auch eine lokale Schwellung sowie rötlich-violette Hautverfärbungen können auf eine Borreliose-Infektion hinweisen. Diese Krankheit wird durch Bakterien verursacht, gegen die es keine Impfung gibt.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

FSME ist deutlich seltener als Borreliose. Die Erkrankung beginnt häufig mit grippeähnlichen Symptomen und kann in schweren Fällen zu Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks führen, wie das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) informiert. In etwa einem Prozent der Fälle kann die Erkrankung tödlich verlaufen. FSME wird durch Viren ausgelöst, gegen die eine Impfung möglich ist.

Empfehlungen zur FSME-Impfung

Nach Angaben des BIÖG ist eine Impfung zu Beginn der Zeckensaison ratsam. Bereits 14 Tage nach der zweiten Impfung besteht bei den meisten Geimpften ein ausreichender Schutz für die laufende Saison. Die Impfung wird insbesondere für Personen empfohlen, die in einem FSME-Risikogebiet leben oder in solche Gebiete reisen, auch außerhalb Deutschlands. Zudem sollten bestimmte Berufsgruppen, wie beispielsweise aus der Forst- oder Landwirtschaft, ebenfalls geimpft werden.

Risikogebiete in Deutschland

Die Haupt-Risikogebiete für FSME sind vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, dem südlichen Hessen, dem südöstlichen Thüringen, Sachsen und dem südöstlichen Brandenburg zu finden. Darüber hinaus gibt es einzelne Kreise in fünf weiteren Bundesländern, die ebenfalls betroffen sind. Laut BIÖG nimmt die Zahl der Risikogebiete stetig zu; in diesem Jahr sind ein Gebiet in Sachsen und eines in Sachsen-Anhalt hinzugekommen.

Zeckenarten in Deutschland

In Deutschland sind laut RKI mindestens 19 Arten von Schildzecken bekannt. Die häufigste Art, der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), ist vor allem für die Übertragung von Lyme-Borrelien und FSME-Viren verantwortlich. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jede Zecke den Erreger in sich trägt. Bei Borreliose liegt der Anteil infizierter Zecken je nach Region zwischen 5 und 50 Prozent, wie Dania Richter vom Institut für Geoökologie an der Technischen Universität Braunschweig erläuterte.

„`

Bildquelle: Hepota via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.