Ein schwerer Vorwurf steht im Raum: Ein 39-jähriger Pilot von Malaysia Airlines wurde in Jakarta festgenommen, nachdem er mutmaßlich 70.114 Ecstasy-Pillen und eine kleine Menge Methamphetamin mit sich führte.
Festnahme am Flughafen
Die Festnahme erfolgte am Flughafen Soekarno-Hatta, als der Pilot, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, mit einem silbernen Koffer die Sicherheitskontrolle passierte. Zuvor hatte er den Flug MH727 von Kuala Lumpur nach Jakarta durchgeführt. Bei einem Drogentest, der nach der Landung durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss mehrerer Substanzen stand, darunter Ecstasy, Methamphetamin und Kokain.
Überwachungskameras dokumentieren den Vorfall
Überwachungskameras zeigen, wie der in Uniform gekleidete Pilot seinen Koffer abholt und in Richtung des Crew-Ausgangs geht. Doch die Zollbeamten wurden misstrauisch und führten eine Kontrolle durch. Der Koffer wurde geöffnet und enthielt mehrere Pakete, die mit Drogen gefüllt waren.
Wegen Drogenhandels auf der Spur
Zusätzlich zu den Drogen fand man ein Fläschchen mit Urin, das möglicherweise dazu gedacht war, einen Drogentest zu manipulieren. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Drogen aus einem Apartment in Ampang, einem Vorort von Kuala Lumpur, stammen. Laut Datuk Hussein Omar Khan, dem Leiter der Drogenfahndung in Malaysia, wurde eine Telefonnummer identifiziert, die mit der Übergabe der Drogen in Verbindung steht.
Wert und Konsequenzen für den Piloten
Berichten zufolge hatte der Pilot für den Transport der Drogen 50.000 malaysische Ringgit, umgerechnet etwa 10.000 Euro, erhalten. Der geschätzte Wert der Drogen beträgt rund 13,5 Millionen Ringgit (2,86 Millionen Euro). Malaysia Airlines hat bereits angekündigt, die Vorwürfe ernst zu nehmen und mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Drohende Strafen in Indonesien
Im Falle einer Verurteilung könnte dem Piloten in Indonesien die Todesstrafe oder eine lebenslange Haftstrafe drohen. In Indonesien werden solche Strafen häufig durch ein Erschießungskommando vollstreckt, obwohl seit 2016 offiziell keine Hinrichtungen mehr stattgefunden haben.
Ein schwerwiegender Vorfall, der nicht nur den Piloten, sondern auch die Sicherheitsstandards in der Luftfahrtbranche in den Fokus rückt.
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Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.