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Schließung aller Filialen in NRW droht: Hammer Raumstylisten in der Insolvenz

Die Hammer Raumstylisten GmbH hat Insolvenz angemeldet, was zur Schließung von 46 Filialen und der drohenden Schließung weiterer 20 Standorte in Nordrhein-Westfalen führt. Ein neuer Investor zeigt Interesse, jedoch bestehen erhebliche Zweifel an einer zeitnahen Lösung.

Schließung aller Filialen in NRW droht: Hammer Raumstylisten in der Insolvenz
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Die Hammer Raumstylisten GmbH steht vor einer kritischen Situation, da die Insolvenz des Unternehmens droht, was erhebliche Auswirkungen auf die Standorte in Nordrhein-Westfalen haben könnte. Bereits 46 Filialen wurden geschlossen, und die verbleibenden Standorte kämpfen ums Überleben. Ein neuer Investor hat sich zwar gemeldet, jedoch äußerte Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der Pluta Rechtsanwalts GmbH Bedenken hinsichtlich der Realisierbarkeit einer Lösung.

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Die Gespräche mit den zuletzt verbliebenen Interessenten sind gescheitert, was die Aussichten auf eine Rettung weiter trübt. Der neue Interessent ist spät in den Verkaufsprozess eingetreten, was die Chancen auf eine schnelle Lösung verringert. Meyer berichtet zudem von Verhandlungen mit anderen potenziellen Käufern, die an einzelnen Mietflächen interessiert sind und Arbeitsplätze für die betroffenen Mitarbeiter anbieten möchten.

Aktuelle Situation der Hammer-Filialen in NRW

Seit Anfang April 2026 läuft in den noch geöffneten Hammer-Filialen ein Totalräumungsverkauf. Bis Ende März wurden deutschlandweit bereits 46 Standorte geschlossen und an die Vermieter zurückgegeben. Aktuell sind noch 41 Filialen in Betrieb, jedoch wird auch diese Zahl bald sinken. Aufgrund unzureichender Warenbestände wird der Räumungsverkauf in weiteren 20 Filialen Ende April eingestellt.

Der Räumungsverkauf wird dann nur noch in 21 Märkten bis Ende Mai 2026 fortgeführt, wobei gestaffelte Rabatte angeboten werden. Die genauen Standorte, die weiterhin geöffnet bleiben, wurden von einem Sprecher der Pluta Rechtsanwalts GmbH nicht bekannt gegeben. Nach Abschluss des Räumungsverkaufs werden auch diese letzten 21 Filialen voraussichtlich schließen, sofern keine Investorenlösung gefunden wird.

Folgen der Insolvenz für die Mitarbeiter

Die Insolvenz hat auch gravierende Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Im April werden alle Arbeitsverhältnisse mit einer maximalen Kündigungsfrist von drei Monaten beendet. In Filialen, die bereits geschlossen sind, erfolgt die Kündigung mit sofortiger Freistellung. Zudem werden alle Mietverträge der Unternehmensstandorte mit der gesetzlich vorgesehenen Frist zum Ende April gekündigt.

Insolvenzverwalter Meyer bezeichnete die Entwicklung als „sehr bedauerlich“ und betonte, dass trotz der schwierigen Lage die Verhandlungen fortgesetzt werden, um eine mögliche Lösung nicht auszuschließen. Er dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz in den vergangenen Wochen und Monaten. Diese Situation erinnert an andere Fälle in der Branche, wie die Insolvenz von QVC oder den Konkurs von Channel 21, die ebenfalls große Auswirkungen auf die Mitarbeiter hatten. Zudem stellt sich die Frage, wie es mit Kik weitergeht, da auch dort Filialen geschlossen werden könnten.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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