Lea Meyer: Kritik an ZDF-Interview nach Sturz bei der Leichtathletik-EM
Die Leichtathletin Lea Meyer hat nach ihrem Sturz im Finale über 3000 Meter Hindernis bei den Europameisterschaften in Birmingham scharfe Kritik geäußert. Die 28-Jährige, die zwischen 2022 und 2024 für den ASV Köln und Bayer Leverkusen aktiv war, verließ den Zielbereich unmittelbar nach dem Rennen, ohne mit ihren erfolgreichen Teamkolleginnen Gesa Krause und Olivia Gürth zu feiern.
Sturz kostet Lea Meyer die Medaille
Meyer hatte das Rennen von Beginn an angeführt und das Tempo bestimmt. Kurz vor dem letzten Wassergraben blieb sie jedoch an einer Hürde hängen und stürzte. Trotz eines Schlusssprints reichte es für sie nur für den vierten Platz. Im Interview mit dem ZDF äußerte sie ihren Frust über den Verlauf des Rennens und die Situation.
Kritik an Teamkollegin Gesa Krause
Im Interview bezeichnete sich Meyer als die „beste Hindernisläuferin in Europa“ und äußerte, dass sie eine Medaille verdient gehabt hätte. Ihre Teamkollegin Gesa Krause, die den Titel gewann, wurde von Meyer kritisiert, da sie ihrer Meinung nach nicht aktiv genug im Rennen war. Meyer stellte fest, dass Krause „einfach keinen Meter was machen“ wollte und das Rennen passiv angegangen sei.
Selbstkritik und Ausblick auf die Zukunft
Obwohl Meyer sich über ihre Teamkollegin ärgerte, war sie vor allem mit sich selbst unzufrieden. Auf Instagram erklärte sie, dass sie im entscheidenden Moment nicht gut genug gewesen sei und Fehler gemacht habe. Sie räumte ein, dass ihr Verhalten im Interview „nicht passend, unsportlich und unprofessionell“ war und kündigte an, aus dieser Erfahrung zu lernen.
Lea Meyers Ziele für die Zukunft
Für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 zeigte sich Meyer optimistisch und angriffslustig. Sie strebt an, als deutsche Rekordhalterin an den Start zu gehen, und sieht in Gesa Krause eine Inspirationsquelle. Meyer betonte, dass sie die Leistungen ihrer Konkurrentinnen anerkenne und respektiere.
Quellen: t-online, ZDF, SPORT1
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