Bundesweite Zollkontrollen bei Paketdienstleistern
In einer umfassenden Aktion haben Zollbeamte in ganz Deutschland Paketzusteller überprüft. Der Verdacht besteht, dass viele Fahrer trotz des offiziell ausgewiesenen Mindestlohns von 13,90 Euro pro Stunde tatsächlich weniger verdienen.
Das Hauptzollamt Köln hat am frühen Morgen mit den Kontrollen begonnen, die sich auf Verteilzentren großer Paketunternehmen konzentrieren. Laut einem Sprecher des Hauptzollamts liegt der Schwerpunkt auf den Arbeitsbedingungen der Fahrer. Es wird vermutet, dass viele Zusteller nicht den vollen gesetzlichen Mindestlohn erhalten, da Arbeitszeiten wie Pausen, Wartezeiten oder Leerfahrten häufig nicht korrekt erfasst werden. Wie untersucht der Zoll die Paketbranche auf versteckte Schwarzarbeit?
Fokus auf Arbeitsbedingungen der Fahrer
Die Kontrollen richten sich gezielt gegen Paketdienstleister sowie deren Subunternehmer. Die Zollbeamten beabsichtigen, die Fahrer direkt vor Ort zu treffen und zu befragen, um Informationen über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu sammeln. Diese Maßnahmen sind jedoch nur der Anfang, da nach den ersten Kontrollen weitere Prüfungen geplant sind. Diskussion um Mindestpreise für Fahrdienste in Köln nimmt Fahrt auf
Zusätzlich zu den direkten Befragungen der Fahrer werden auch Geschäftsunterlagen sowie die Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen einer genaueren Untersuchung unterzogen. Ziel ist es, mögliche Verstöße gegen das Mindestlohngesetz aufzudecken und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu gewährleisten. Deutsche Bahn führt neue Reinigungskräfte in ICE-Zügen ab Köln ein
Quellen: t-online, n-tv, Handelsblatt
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Bildquelle: KI generiert