In der Nacht zu Montag kam es in Köln zu einer Verfolgungsjagd, an der zwei Jugendliche beteiligt waren. Ein 17-Jähriger, der keinen Führerschein besaß, war mit einem gemieteten Tesla unterwegs, während ein 15-Jähriger auf dem Beifahrersitz saß. Die Polizei konnte den Fahrer schließlich in Dellbrück festnehmen, nachdem eine Anwohnerin Hinweise gegeben hatte.
Die Verfolgung begann gegen 3.10 Uhr, als die Polizei den Jugendlichen auf der Bergisch Gladbacher Straße anhalten wollte. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und raste mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in Richtung Autobahn. Zuvor hatte er bereits in Bergisch Gladbach durch riskantes Fahrverhalten auf sich aufmerksam gemacht, indem er rote Ampeln missachtete und mehrfach in den Gegenverkehr fuhr.
Polizei verliert zunächst den Kontakt
Die Polizei verlor schnell den Anschluss an das Fahrzeug, da ein Streifenwagen beim Überfahren einer Verkehrsinsel einen Platten bekam und aus dem Einsatz ausschied. Ein weiteres Polizeiteam entdeckte den Tesla wenig später verlassen in einer Sackgasse im Stadtteil Dellbrück.
Dank der Beobachtungen einer Anwohnerin, die sah, in welche Richtung die beiden Jugendlichen geflüchtet waren, konnten die Beamten sie kurze Zeit später festnehmen. Die beiden Minderjährigen wurden anschließend ihren Eltern übergeben.
Ermittlungen gegen den Fahrer
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen mehrerer Delikte ermittelt. Dazu zählen ein verbotenen Kraftfahrzeugrennen, die Gefährdung des Straßenverkehrs sowie das Fahren ohne Fahrerlaubnis. In ähnlichen Fällen, wie etwa den Ermittlungen nach 30 Jahren in Wolfsburg, zeigt sich, wie wichtig die Polizei in solchen Situationen ist. Auch die Diskussionen um Tempo-30-Zonen in Köln sind Teil der Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zudem gibt es immer wieder Ermittlungen in Berlin, die zeigen, wie vielfältig die Herausforderungen für die Polizei sind.
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