Der 1. FC Köln hat sich von seinem Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um auf die sportlichen Schwierigkeiten der letzten Monate zu reagieren. Nach einem vielversprechenden Saisonstart konnte Kwasniok mit seiner Mannschaft lediglich zwei Siege aus 18 Spielen erzielen. In den letzten sieben Begegnungen blieb das Team ohne Erfolg. Das Unentschieden von 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach war letztlich nicht ausreichend, um seine Position zu sichern.
René Wagner, der bisherige Co-Trainer, wird vorübergehend die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen. Kwasniok war am Sonntagmorgen gut gelaunt am Geißbockheim angekommen, verließ das Gelände jedoch nur 20 Minuten später. Eine umfassende Analyse der sportlichen Lage fand ohne ihn statt. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, der Vorstand und der Gemeinsame Ausschuss kamen zu dem Schluss, dass ein neuer Impuls notwendig sei, um den Klassenerhalt zu sichern.
Training abgesagt: Kwasniok vor dem Aus
Das für Sonntag geplante Training wurde nach dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach abgesagt. Der Verein erklärte, dass Kwasniok diese Entscheidung unabhängig von seiner eigenen Zukunft getroffen habe. Dennoch wird der freie Tag für die Spieler zu einem arbeitsreichen Tag für die Vereinsführung. Kessler kündigte an, die sportliche Situation zu analysieren und Gespräche mit Kwasniok sowie den Vorstandsmitgliedern und anderen Gremienchefs zu führen. Eine Entscheidung über die Zukunft von Kwasniok sollte noch am Sonntag fallen. Kwasnioks Zukunft bleibt ungewiss.
Keine Rückendeckung für Kwasniok
Der 1. FC Köln hat den dringend benötigten Sieg im Derby gegen Borussia Mönchengladbach verpasst. Nach einem Spielverlauf mit zweimaligem Rückstand und zwischenzeitlicher Führung endete die Partie mit einem 3:3-Unentschieden. Für Kwasniok könnte dieses Ergebnis nicht ausreichen, um seinen Job zu behalten. Kessler vermied nach dem Spiel ein klares Bekenntnis zu Kwasniok und äußerte, dass die Erwartungen klar auf drei Punkte gerichtet waren. Kwasniok hingegen betonte, dass er nach wie vor die Rückendeckung der Verantwortlichen spüre. Trainer Kwasniok steht unter Druck.
Ultras unterstützen den 1. FC Köln
Die Ultras des 1. FC Köln haben die Mannschaft auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach eingeschworen. Beim Abschlusstraining prangte ein großes Banner mit der Botschaft: „Den Feind schlagen – die Klasse halten“. Der FC trainierte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, und die angeschlagenen Spieler Said El Mala und Jakub Kaminski konnten am Abschlusstraining teilnehmen, was einem Einsatz im Derby nichts im Wege stand.
Verletzte Spieler wieder fit
Am Geißbockheim gab es positive Nachrichten: Said El Mala und Jakub Kaminski, die zuvor angeschlagen waren, standen für das Derby gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung. Nach einem Schlag auf den Fuß und einer Erkältung konnten beide wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch Florian Kainz, der zuvor verletzt war, konnte am Training teilnehmen. Kwasniok äußerte, dass alle Spieler bereit seien, es sei denn, es käme zu unerwarteten Ereignissen.
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