Am Dienstagmorgen kam es im Kölner Bahnverkehr zu erheblichen Störungen, die Pendler im Großraum Köln vor Herausforderungen stellten. Zwei technische Defekte traten unabhängig voneinander auf und beeinträchtigten sowohl den Regional- als auch den S-Bahn-Verkehr auf mehreren Linien.
Die erste Störung wurde um 3.52 Uhr gemeldet und betraf die Strecke zwischen Köln Messe/Deutz und Troisdorf. Der Betreiber gab an, dass eine Weichenreparatur die Ursache sei. Zum Zeitpunkt der ersten Meldung war unklar, wie lange die Arbeiten andauern würden, jedoch wurde später 12 Uhr als voraussichtliches Ende angegeben.
Die betroffenen Verbindungen umfassten den RE 8 (Mönchengladbach–Koblenz), den RE 9 (Aachen–Siegen) sowie die S 12 (Au/Sieg–Horrem). Die Regionalzüge RE 8 und RE 9 wurden zwischen Köln Messe/Deutz und Troisdorf über den Köln/Bonn Flughafen umgeleitet, wobei der Halt in Porz (Rhein) entfiel. Die S 12 fuhr zwischen Köln Trimbornstraße und Porz-Wahn ohne Zwischenhalt, was bedeutete, dass die Halte in Köln Airport-Businesspark, Köln Steinstraße und Porz (Rhein) nicht bedient wurden. Reisende wurden aufgefordert, für nicht erreichbare Halte Züge der Gegenrichtung zu nutzen. Auf der gesamten Strecke war mit Verspätungen, Teilausfällen und Ausfällen zu rechnen.
Gegen 6.51 Uhr trat eine weitere Störung auf, die durch ein defektes Signal zwischen Dormagen beziehungsweise Köln-Longerich und dem Kölner Hauptbahnhof verursacht wurde. Um 8.20 Uhr konnte die Bahn Entwarnung geben, da das Signal repariert worden war. Dennoch wurde darauf hingewiesen, dass es in der Folge weiterhin zu vereinzelten Verspätungen und möglichen Teilausfällen kommen könnte.
Von dieser Störung betroffen waren der RE 6 (RRX) auf der Strecke Köln/Bonn Flughafen–Bielefeld–Minden, der RE 7 (Rheine–Krefeld) sowie die S 6 (Köln-Worringen–Essen) und die S 11. Auch hier mussten die Reisenden mit Verspätungen und möglichen Teilausfällen rechnen. Für weitere Informationen zu den aktuellen Warnstreiks bei der KVB in Köln und der Verkehrsprognose für die Autobahnen rund um Köln sowie den Kälteeinbruch in Köln und NRW sollten die Pendler auf dem Laufenden bleiben.
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