Stadt Köln kündigt Hygienekontrolle nach Video aus Dönerfiliale an
Ein TikTok-Video aus der Kölner Dönerfiliale „Umami Kebabkunst“ hat in den sozialen Medien für Aufregung gesorgt. In den Aufnahmen ist ein Mitarbeiter zu sehen, der einen Fleischspieß vorbereitet, während dieser auf dem Boden zwischen seinen Schuhen liegt. Das Video hat bis Freitagmorgen nahezu 900.000 Aufrufe erreicht.
Die Reaktionen der Nutzer auf die sozialen Medien waren überwiegend kritisch, insbesondere hinsichtlich der hygienischen Bedingungen in dem Restaurant am Zülpicher Platz. Infolge mehrerer Beschwerden hat die Stadt Köln angekündigt, eine anlassbezogene Hygienekontrolle durchzuführen. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte, dass die Lebensmittelüberwachung die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben überprüfen werde.
Reaktionen des Restaurantbetreibers auf die Vorwürfe
Der Betreiber von „Umami Kebabkunst“, Matthias Schöberl, äußerte sich zu dem Vorfall. Er erklärte, dass der Mann im Video ein neuer Mitarbeiter sei und die Vorbereitung des etwa 60 Kilogramm schweren Spießes nicht zu seinen Aufgaben gehöre. Normalerweise werde der Spieß von zwei Mitarbeitern in einer speziellen Vorbereitungsküche ausgepackt. Der neue Mitarbeiter habe jedoch eigenständig helfen wollen, da die Zeit vor der Öffnung knapp war.
Schöberl räumte ein, dass das gezeigte Vorgehen nicht den Standards des Restaurants entspreche. Der Mitarbeiter sei auf den Fehler hingewiesen worden, er solle jedoch eine weitere Chance erhalten.
Unklarheit über den Kontakt des Fleisches mit dem Boden
Ob das Fleisch tatsächlich den Boden berührt hat oder nur die Verpackung, bleibt unklar. Schöberl betonte, dass auch die bloße Darstellung des Vorgehens nicht akzeptabel sei. In den sozialen Netzwerken wird der Vorfall kontrovers diskutiert. Während einige Nutzer eine strenge Kontrolle fordern, warnen andere davor, aus einem kurzen Video auf die allgemeinen hygienischen Bedingungen in der Filiale zu schließen.
Die bevorstehende Überprüfung durch die Lebensmittelüberwachung soll klären, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die Vorwürfe unbestätigt.
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: Echo Media Group / Ricardo Bohn
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