Sebastian Krumbiegel, der Sänger der Band Die Prinzen, wird am Montag in der Kölner Philharmonie auftreten. Im Gespräch äußert er sich über die anstehende Tour und das Erfolgsrezept der Gruppe.
Die Prinzen gehören zu den bekanntesten deutschen Musikgruppen und sind derzeit auf ihrer Symphonica-Tournee unterwegs. In den kommenden Tagen werden sie sowohl in Essen als auch in Köln auftreten. Krumbiegel beschreibt die Atmosphäre bei den Konzerten als besonders lebhaft und hebt die Herzlichkeit der Menschen im Ruhrgebiet hervor. Er betont, dass die Stimmung vor Ort entscheidend für das Erlebnis der Konzerte ist und dass die Zuschauer in Köln und im Ruhrgebiet stets bereit sind, sich zu amüsieren.
Generationenübergreifende Begeisterung für die Musik
Ein bemerkenswertes Phänomen, das die Band beobachtet, ist die Altersvielfalt des Publikums. Krumbiegel stellt fest, dass Menschen aller Altersgruppen, von älteren Fans bis hin zu Kindern, die Musik der Prinzen genießen. Besonders beeindruckend findet er es, wenn er sieht, wie kleine Kinder auf den Schultern ihrer Eltern die Lieder mitsingen. Diese Begeisterung zeigt, dass die Musik der Prinzen über Generationen hinweg Anklang findet.
Einfluss von Annette Humpe
Krumbiegel spricht auch über die Rolle von Annette Humpe, die die ersten Alben der Band produziert hat. Ihr Ratschlag, charmant in den Texten zu bleiben, hat die Band nachhaltig geprägt. Er betont, dass es wichtig ist, klare Positionen zu beziehen, ohne dabei die Freundlichkeit aus den Augen zu verlieren. Diese Philosophie hat die Band bis heute begleitet.
Entwicklung der Musik und Texte
Auf die Frage, ob die Texte der Prinzen noch zeitgemäß sind, antwortet Krumbiegel, dass sich die Musik und die Art des Textens weiterentwickeln. Er hat mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet, die einen anderen Stil pflegen, und erkennt die Veränderungen in der Sprache und den Ausdrucksformen an. Dennoch bleibt er der Überzeugung, dass die Kernbotschaften der Band weiterhin relevant sind.
Umgang mit sozialen Medien
Krumbiegel äußert sich kritisch zu den sozialen Medien, die er als „asoziale Medien“ bezeichnet. Er beschreibt die negativen Erfahrungen, die er dort gemacht hat, und betont, dass er trotz der Anfeindungen charmant bleiben möchte. Für ihn ist es wichtig, respektvoll zu kommunizieren und nicht in den Hass anderer einzustimmen.
Abschließend bedankt sich Krumbiegel für das Gespräch und zeigt sich optimistisch für die kommenden Auftritte der Prinzen. Besonders die Kölner Krimi und die Ermittlungen rund um eine Kindersendung zeigen, wie vielfältig die Kultur in Köln ist.
Quellen: t-online, taz
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