In Deutschland steigen die Temperaturen erneut auf nahezu 40 Grad. Nach einer Hitzewarnung wird für Köln und Nordrhein-Westfalen mit schweren Unwettern gerechnet.
Ab Montag, dem 3. August, sind in Köln sowie der umliegenden Region starke Gewitter mit heftigem Regen und Hagel zu erwarten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, dass ab dem Nachmittag neue Gewitter auftreten könnten, wobei in einigen Gebieten auch Unwetter nicht ausgeschlossen sind. In kurzer Zeit können große Regenmengen fallen.
Für Montag hat der DWD eine amtliche Hitzewarnung für Köln und ganz Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Einige Wettermodelle zeigen Höchstwerte von bis zu 38 Grad an, während in Teilen Deutschlands sogar 40 Grad möglich sind. Besonders in Köln wird vor einer fehlenden Abkühlung gewarnt. In den kommenden Tagen sind heftige Regenfälle zu erwarten.
Unwetterwarnungen für Köln und NRW
Nach der Hitze am Montag wird für mehrere Tage mit erheblichen Unwettern gerechnet. Im aktuellen Wetterbericht des DWD für Nordrhein-Westfalen wird für den Wochenstart darauf hingewiesen, dass ab dem Nachmittag von Südwesten her dichtere Quellwolken und eine steigende Gewittergefahr zu erwarten sind. Dabei sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, und vereinzelt sind Unwetter wahrscheinlich. Die Temperaturen werden dabei nicht signifikant sinken, sodass auch Tropennächte mit Temperaturen bis zu 24 Grad drohen.
Für Dienstag rechnet der DWD mit weiteren Unwettern, die wahrscheinlicher sind als am Montag. Im Tagesverlauf sind örtliche Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu erwarten. Auch hier wird es nicht kühler, die Höchstwerte in Köln könnten erneut bis zu 36 Grad erreichen.
Prognosen zu Regenmengen und Gewitterfronten
Die Gewitter sollen voraussichtlich am Mittwoch abziehen, jedoch sind bis zum Wochenende weiterhin starke Regenfälle zu erwarten. Das Schweizer Wettermodell Swiss-MRF prognostiziert bis Sonntag etwa 50 Liter Regen pro Quadratmeter in Nordrhein-Westfalen. Das europäische Wettermodell ECMWF rechnet mit etwas weniger, nämlich bis zu 30 Litern pro Quadratmeter.
Die Prognosen des deutschen Modells ICON sind deutlich geringer. Dieses hatte zunächst bis zum Wochenende mehr als 125 Liter Regen pro Quadratmeter in Belgien nahe der deutschen Grenze erwartet, jedoch wird mittlerweile davon ausgegangen, dass ein Großteil der Unwetter an Deutschland vorbeiziehen wird.
Von Montag bis Mittwoch sind dennoch örtlich schwere Unwetter in Nordrhein-Westfalen zu erwarten. Diese entstehen häufig nach einer Hitzewelle und sind oft schwer und kurzfristig vorherzusagen. In Köln und der Umgebung haben Unwetter in der Vergangenheit bereits erhebliche Schäden verursacht. Erst zu Beginn der Woche hatte eine Unwetterfront Köln und Nordrhein-Westfalen getroffen. Vorab hatten Meteorologen Orkanböen prognostiziert, insbesondere in den nördlicheren Teilen des Bundeslandes. Zuvor hatten heftige Regenfälle einige Orte getroffen, wobei an einigen Wetterstationen innerhalb kurzer Zeit mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter registriert wurden. Ein Beispiel für solche Schäden ist der Beethovenpark in Köln, wo Flammen ein Dixi-Klo verwüsteten.
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Quellen: t-online, Focus
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