Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Wie Proteste die WM-Eröffnung in Mexiko-Stadt überschattet Wie Proteste die WM-Eröffnung in Mexiko-Stadt überschattet Vor 4 Minuten Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 1 Stunde Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Vor 2 Stunden Unfall in Köln: Fan fällt ins Gleisbett – Ermittlungen laufen Unfall in Köln: Fan fällt ins Gleisbett – Ermittlungen laufen Vor 5 Stunden Köln: Carmen Geiss jubelt über die Debütshow ihrer Töchter Davina und Shania Köln: Carmen Geiss jubelt über die Debütshow ihrer Töchter Davina und Shania Vor 6 Stunden Köln im Fokus: Ermittler untersuchen mögliche Zusammenhänge mit Drogenkriminalität Köln im Fokus: Ermittler untersuchen mögliche Zusammenhänge mit Drogenkriminalität Vor 9 Stunden Lukas Podolski plant Expansion seines Dönerunternehmens Lukas Podolski plant Expansion seines Dönerunternehmens Vor 15 Stunden Kasalla bringt neues Brauhaus nach Köln – Feiern mit frischem Bier und Musik! Kasalla bringt neues Brauhaus nach Köln – Feiern mit frischem Bier und Musik! Vor 18 Stunden Litauen setzt auf deutsche Militärtechnik mit einer Milliarde Euro Investition in Fahrzeuge Litauen setzt auf deutsche Militärtechnik mit einer Milliarde Euro Investition in Fahrzeuge Vor 18 Stunden Drei Todesopfer nach Wohnungsbrand in Friesack, Brandenburg Drei Todesopfer nach Wohnungsbrand in Friesack, Brandenburg Vor 19 Stunden

Salman Rushdie bei Lit.Cologne: Ein Blick auf sein Überleben nach dem Attentat

Salman Rushdie sprach bei der Lit.Cologne über sein neues Buch, das sich mit dem Tod beschäftigt. Er reflektierte über das Attentat auf ihn und betonte, dass er großes Glück habe, noch zu leben.

Salman Rushdie bei Lit.Cologne: Ein Blick auf sein Überleben nach dem Attentat
Elena Ternovaja via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Salman Rushdie trat im Rahmen der Lit.Cologne in Köln auf, um sein neuestes Werk vorzustellen, das sich mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Der Autor, der ein Attentat überlebt hat, präsentierte sein Buch unter strengen Sicherheitsmaßnahmen. Kugelschreiber waren im Veranstaltungsort nicht erlaubt, und die Besucher wurden beim Eintritt mit Körperscannern überprüft.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen bei der Buchpräsentation

Die Sicherheitsvorkehrungen sind nachvollziehbar, da Rushdie seit 1989 unter dem Schutz einer Fatwa steht, die von Ajatollah Ruhollah Chomeini gegen ihn ausgesprochen wurde. Diese wurde aufgrund seines Werkes „Die satanischen Verse“ erlassen, das als blasphemisch angesehen wurde. Im Jahr 2022 wurde Rushdie während einer Veranstaltung in New York von einem Angreifer mit einem Messer attackiert, was zu schweren Verletzungen führte, darunter der Verlust eines Auges.

Reflexion über das Überleben

In seinem neuen Erzählband „Die elfte Stunde“ thematisiert Rushdie die Vergänglichkeit des Lebens. Eine der Geschichten handelt von zwei alten Nachbarn, deren ständige Streitereien abrupt enden, als einer von ihnen tödlich verunglückt. Der Überlebende stellt sich die Frage, warum er noch lebt. Moderator Bernhard Robben fragte Rushdie, ob er sich diese Frage nach dem Attentat ebenfalls gestellt habe. Rushdie antwortete, dass er „großes Glück“ gehabt habe, noch am Leben zu sein, da die Ärzte nicht sicher waren, ob sie ihn retten könnten. Er betonte, dass er täglich darüber nachdenke, wie er seine zweite Chance nutzen möchte.

Humor trotz ernster Themen

Rushdie zeigte sich während der Veranstaltung schlagfertig und humorvoll. Auf die Frage, als was er wiedergeboren werden möchte, antwortete er ohne Zögern: „Als Ferrari“, was im Publikum für Lachen sorgte. Trotz der ernsten Themen, die er ansprach, blieb sein Humor ungetrübt. Als Robben ihn fragte, wie er sich seinen eigenen Tod wünschen würde, antwortete Rushdie mit einem verschmitzten Lächeln, dass er am liebsten überhaupt nicht sterben würde.

Bildquelle: Elena Ternovaja via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Artikel teilen:

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit markiert