Ein erkrankter Fuchs, der am Rheinufer in Köln gesichtet wurde, hat in sozialen Medien Besorgnis ausgelöst. Nutzer äußern sich zu der Entdeckung, die durch ein Video von Jenny Gorzon, einer auf Instagram aktiven Läuferin, bekannt wurde. Während eines morgendlichen Laufs entdeckte sie das Tier am Wegesrand und hielt es zunächst für einen Schakal.
In ihrem Beitrag beschreibt sie den Vorfall mit der Bemerkung, dass ihr Lauf in Köln wie eine Safari wirke. Das Tier, das sie filmte, wirkte jedoch abgemagert und schwach, was auf eine mögliche Erkrankung hindeutet. Die Diskussion über das Tier hat sich schnell verbreitet, und viele Nutzer vermuten, dass es an Räude leidet, einer durch Milben verursachten Krankheit, die zu starkem Juckreiz und Haarausfall führt.
Reaktionen auf die Sichtung des Fuchses
Das Video hat mittlerweile eine hohe Anzahl an Aufrufen erreicht. Nach der Veröffentlichung meldete sich Gorzon bei verschiedenen Behörden, darunter die Polizei und das Ordnungsamt, um den Vorfall zu melden. Sie erhielt die Information, dass die Fuchspopulation in Köln derzeit hoch ist und Räudefälle daher häufiger vorkommen.
Die Stadt Köln hat auf Anfrage erklärt, dass jeder gemeldete Fall individuell bewertet wird. Dabei wird auch entschieden, ob Maßnahmen wie die Tötung des Tieres notwendig sind. Die Schonzeit für Füchse endete am 16. Juli.
Informationen zur Räude und zu Wildtieren in Köln
Eine Sprecherin des Veterinäramtes wies darauf hin, dass Räude bei Füchsen keine Zoonose darstellt und somit keine Meldepflicht besteht. Daher liegen keine spezifischen Zahlen zu Infektionsraten im Stadtgebiet vor. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen kümmert sich nicht um infizierte Wildtiere.
Die Füchse in Köln nähern sich zunehmend bewohnten Gebieten, da ihre natürlichen Rückzugsorte eingeschränkt sind. Sie haben sich an Siedlungsfutter und teilweise auch an Müll angepasst, was dazu führt, dass sie weniger scheu sind und sich in der Nähe von Wohngebieten aufhalten. Für weitere Informationen über die Tierwelt in der Region könnte ein Ausflug zu den schönsten Seen ab Köln interessant sein.
Empfehlungen für den Umgang mit Wildtieren
Die Stadt empfiehlt, Abstand zu Wildtieren zu halten, da deren Verhalten unvorhersehbar sein kann. Zudem sollten Bürger nach Kontakt mit Wildtieren auf eine gründliche Händehygiene achten. Bei Sichtungen von Tieren, die an Räude erkrankt sein könnten, sollten diese bei der Stadt oder der Unteren Jagdbehörde gemeldet werden. Auch die Berichterstattung über Vorfälle wie die WDR-Maus in Köln zeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert