Der Wasserstand des Rheins in Köln, der in den letzten Wochen extrem niedrig war, zeigt Anzeichen einer Erholung. Prognosen deuten darauf hin, dass der Pegel zu Beginn der kommenden Woche die 90-Zentimeter-Marke überschreiten könnte.
Aktuelle Pegelmessungen und Prognosen
Am Donnerstagmorgen, dem 20. August, wurde um 5 Uhr ein Wasserstand von 62 Zentimetern registriert. Laut der neuesten Vorhersage der Bundesanstalt für Gewässerkunde könnte der Pegel bis Montagmorgen auf etwa 90 Zentimeter ansteigen. Dies würde einen Anstieg von fast 30 Zentimetern innerhalb weniger Tage bedeuten.
Erwartete Entwicklungen im Wasserstand
Für den Donnerstag wird ein langsamer Anstieg des Pegels prognostiziert. Am frühen Nachmittag wird ein Wasserstand von etwa 67 Zentimetern erwartet, der bis zum späten Abend auf 72 Zentimeter steigen könnte.
Am Freitag wird ein deutlicherer Anstieg des Pegels erwartet. In den frühen Morgenstunden könnten Werte zwischen 74 und 77 Zentimetern gemessen werden. Gegen Mittag könnte der Pegel bereits 82 bis 83 Zentimeter erreichen, während am Abend ein Wert von rund 86 Zentimetern prognostiziert wird.
Langfristige Prognosen bis Montag
Am Samstag wird der Wasserstand voraussichtlich zwischen 84 und 86 Zentimetern stagnieren, wobei Experten keinen signifikanten Rückgang erwarten. Für Sonntag zeigen die aktuellen Schätzungen wieder leicht steigende Werte an. Am Morgen könnten etwa 84 bis 85 Zentimeter gemessen werden, während der Pegel am späten Sonntagabend möglicherweise bereits 88 Zentimeter erreicht. Für Montagmorgen wird ein Wasserstand zwischen 88 und 91 Zentimetern prognostiziert, was den vorläufig höchsten Wert der aktuellen Berechnung darstellt.
Hintergrund der Niedrigwasserproblematik
Der bevorstehende Anstieg folgt auf Wochen mit außergewöhnlich niedrigen Wasserständen. Bereits Mitte Juli fiel der Kölner Rheinpegel unter die Marke von einem Meter. Ende Juli näherte sich der Wasserstand dem bisherigen Niedrigwasserrekord aus dem Jahr 2018. Anfang August wurden mehrfach neue Tiefststände registriert, und in der Nacht zum 16. August sank der Pegel auf nur noch etwa 45 Zentimeter. Seitdem hat sich die Situation jedoch etwas entspannt.
Quellen: t-online, n-tv, WDR
Bildquelle: ML 105 GmbH / Beatrice Mühlberg
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