Rheinpegel in Köln fällt erneut unter die Ein-Meter-Marke – Prognosen deuten auf Rückgang hin
Nach einer kurzen Phase der Erholung hat der Rheinpegel in Köln erneut einen Rückgang erfahren. Trotz eines vorübergehenden Anstiegs bleibt der Wasserstand weiterhin unter den normalen Werten.
In den letzten Wochen war der Wasserstand des Rheins in Köln außergewöhnlich niedrig. Nach einer kurzen Stabilisierung ist der Pegel nun wieder unter die Ein-Meter-Marke gefallen. Aktuelle Messungen zeigen, dass der Pegel am Donnerstagmorgen, dem 27. August, um 5 Uhr bei 110 Zentimetern lag. Im Laufe des Tages wird ein weiterer Rückgang auf etwa 107 Zentimeter erwartet, gefolgt von einem weiteren Abfall auf rund 103 Zentimeter am Abend und in der Nacht.
Prognosen für den Rheinpegel bis zum Wochenende
Die Vorhersagen für den Freitag deuten auf einen kontinuierlichen Rückgang des Wasserstands hin. In den frühen Morgenstunden wird ein Pegel von etwa 103 Zentimetern erwartet, der bis zum Mittag auf etwa 100 Zentimeter sinken könnte. Am Nachmittag wird ein Wert um 99 Zentimeter prognostiziert, während der Abend ebenfalls bei etwa 99 Zentimetern liegen könnte. In der Nacht zum Samstag könnte der Pegel auf rund 98 Zentimeter fallen.
Entwicklung des Wasserstands am Samstag
Für Samstag wird ein ähnlicher Trend erwartet. Am frühen Morgen könnten Werte von etwa 98 Zentimetern gemessen werden. Im Tagesverlauf könnte der Wasserstand zeitweise auf etwa 99 bis 100 Zentimeter ansteigen, bevor er am späten Abend wieder auf etwa 101 Zentimeter zurückgeht. Damit bleibt der Rhein in Köln weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, jedoch knapp an der Ein-Meter-Marke.
Folgen des Niedrigwassers für die Schifffahrt
Die anhaltend niedrigen Wasserstände haben bereits Auswirkungen auf die Schifffahrt. Frachtschiffe sind in ihrer Ladekapazität eingeschränkt, und auch touristische Fahrten waren zeitweise betroffen. Die Entwicklung des Rheinpegels bleibt daher von großer Bedeutung, insbesondere nach der jüngsten Phase mit extrem niedrigen Wasserständen im Juli und August.
Die Prognosen und Abschätzungen können sich mit neuen Berechnungen noch ändern, was die Situation weiter beeinflussen könnte.
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Quellen: t-online, Der Spiegel, tagesschau
Bildquelle: ML 105 GmbH / Beatrice Mühlberg
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