Am 1. Mai wird in vielen Regionen, insbesondere im Rheinland, der Brauch des Maibaumaufstellens gepflegt. Dabei handelt es sich um eine Tradition, bei der geschmückte Birken vor die Türen von geliebten Personen gestellt werden. Diese Geste wird oft als romantisch empfunden. Es ist jedoch wichtig, sich über die geltenden Vorschriften zu informieren, bevor man einen Maibaum aufstellt.
Tradition und Vorschriften für Maibäume
Die Tradition des Maibaumaufstellens ist im Rheinland weit verbreitet. In der Nacht zum 1. Mai stellen meist junge Männer ihrer Angebeteten einen Baum vor die Tür. In Schaltjahren wird dieser Brauch umgekehrt. Das eigenmächtige Fällen einer Birke ist jedoch nicht erlaubt, da dies als Diebstahl und Sachbeschädigung gilt. Die Stadt Köln weist darauf hin, dass das „Organisieren“ von Birken in der Natur zwar unterhaltsam sein kann, jedoch verboten ist. Für eine Verkehrsprognose für die Autobahnen rund um Köln zu Ostern sollte man sich ebenfalls informieren.
Offizielle Verkaufsstellen für Maibäume
Um den Brauch legal auszuüben, haben Köln und andere Kommunen sowie Forstämter offizielle Verkaufsstellen für Maibäume eingerichtet. Der Landesbetrieb Wald und Holz bietet an 13 Standorten die Möglichkeit, Maibäume zu erwerben. In einigen Städten wie Alfter, Königswinter und Siegburg können die Kunden ihre Bäume sogar selbst schlagen, wobei die Verwendung von Motorsägen untersagt ist. Die Preise für die Bäume beginnen in der Regel bei 10 Euro.
Zusätzliche Angebote und gute Zwecke
In Köln kostet ein Maibaum 10 Euro pro angefangenem laufenden Meter. Zum Schmücken der Bäume werden buntes, wasserfestes Krepppapier sowie Holzherzen mit Beschriftungsmöglichkeiten angeboten. In Städten wie Bonn und Mönchengladbach fallen die Bäume im Rahmen der Kulturpflege im Stadtwald an, ohne dass sie extra geschlagen werden müssen. In Aachen wird der Brauch mit einem sozialen Zweck verbunden: Am 30. April verkauft das kirchliche Hilfswerk Misereor Maibäume, deren Erlös in Projekte zur Bildung und Ernährung in verschiedenen Regionen fließt. Wer einen Ausflug plant, findet in Tecklenburg: Ein lohnendes Ziel für einen Ausflug von Köln viele Möglichkeiten.
Transport und Entsorgung der Maibäume
Wer einen Maibaum mit dem Auto transportiert, sollte die Ladevorschriften beachten, um sicherzustellen, dass der Baum nicht zu weit über das Fahrzeug hinausragt und dass Kennzeichen sowie Beleuchtung nicht verdeckt werden. Alternativ bieten einige Anbieter einen Lieferservice an, der den Transport erleichtert. Nach dem Aufstellen des Maibaums ist es wichtig, diesen im Juni wieder abzuholen, um Probleme vor der Haustür zu vermeiden. Derjenige, der den Baum geschenkt hat, sollte sich um die Entsorgung kümmern. Ein weiteres ideales Ziel für einen Wochenendausflug von Köln ist Zons.
Quellen: t-online, stern
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