Kölner Komiker leihen Schafen ihre Stimmen
Bastian Pastewka und Anke Engelke haben am Dienstagabend in Berlin die Deutschlandpremiere von „Glennkill: Ein Schafskrimi“ gefeiert. In dieser Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Leonie Swann übernehmen die beiden Kölner Komiker die Synchronisation von zwei Schafen. Pastewka spricht das gutmütige Schaf Mopple, während Engelke der scharfsinnigen Ermittlerin Lily, dem intelligentesten Schaf auf der Weide, ihre Stimme leiht.
Premiere mit grünem Teppich und humorvollen Einlagen
Der Teppich bei der Premiere in der Berliner KulturBrauerei war nicht rot, sondern grasgrün, was zur Thematik des Films passte. Der Auftritt der beiden Kölner sorgte für Unterhaltung. Pastewka äußerte sich optimistisch über die Wahrnehmung von Schafen: „Nach diesem Film wird man Schafe nicht mehr für begriffsstutzig halten!“ Engelke ergänzte, dass man nach dem Film erkennen werde, dass Schafe Teamplayer sind. Pastewka betonte, dass dies eine wichtige Lektion für die Menschen sei.
Über das Vergessen und Erinnern
Eine Fähigkeit der Schafe, die in „Glennkill“ unangenehme Erlebnisse durch Zählen zu vergessen, möchten die beiden Synchronsprecher jedoch nicht übernehmen. Pastewka sieht darin einen Verlust der menschlichen Identität: „Es macht uns als Menschen aus, dass wir alles wissen, was wir gemacht und erlebt haben.“ Engelke äußerte sich ebenfalls kritisch zu dieser Thematik und betonte, dass man aus Erfahrungen lernen sollte, anstatt sie zu verdrängen. Sie erklärte, dass es wichtig sei, sich mit negativen Erlebnissen auseinanderzusetzen, um zu lernen, wie man damit umgeht.
Synchronisation als kreative Herausforderung
Engelke beschrieb die Synchronarbeit im Studio als einen Prozess mit eigenem Rhythmus. Sie erklärte, dass eine Aufnahmesession auch aus einfachen Geräuschen bestehen kann, wie „Atmer-Atmer-Geräusch-Mäh-Atmer-Atmer“. Für Engelke, die bereits in der Vergangenheit Figuren wie den Fisch Dorie in „Findet Nemo“ synchronisierte, steht die Qualität der Geschichte im Vordergrund. Sie betonte, dass es letztlich um das Schauspiel gehe, unabhängig davon, ob die Figur ein Schaf, ein Mensch oder ein anderes Tier sei.
Kinostart von „Glennkill“
Der Film „Glennkill: Ein Schafskrimi“ wird am 14. Mai in die deutschen Kinos kommen. Die Premiere in Berlin hat bereits hohe Erwartungen geweckt und die Vorfreude auf die Verfilmung des beliebten Buches gesteigert. Zudem wird die Rückkehr des Kölner Treffs am Freitagabend im WDR für weitere Unterhaltung sorgen.
In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu erfahren, welche prominenten Gäste beim WDR-Talk „Kölner Treff“ erwartet werden. Micky Beisenherz reflektiert über den Auftritt von Collien Fernandes im Kölner Treff, was die Diskussion über die Bedeutung von Unterhaltung in der heutigen Zeit anheizt. Micky Beisenherz hat in der Vergangenheit immer wieder spannende Einblicke gegeben.
Quellen: t-online
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Bildquelle: ai-generated-gemini