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Micky Beisenherz reflektiert über den Auftritt von Collien Fernandes im Kölner Treff

WDR-Moderator Micky Beisenherz äußert Bedauern über den Verlauf des Abends im „Kölner Treff“, in dem Collien Fernandes über Identitätsdiebstahl und gefälschte Videos sprach. Er reflektiert kritisch über seine Rolle während der Sendung.

Micky Beisenherz reflektiert über den Auftritt von Collien Fernandes im Kölner Treff
Frank Schwichtenberg via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Der Auftritt von Collien Fernandes im „Kölner Treff“ wird nun aus einer anderen Perspektive betrachtet. WDR-Moderator Micky Beisenherz äußert Bedauern über den Verlauf des Abends.

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Ein Moment, der das Publikum im Studio in Stille versetzte, war Fernandes‘ Bericht über Fake-Profile, gefälschte Nacktvideos und angebliche Sexaufnahmen, die in ihrem Namen verbreitet wurden. Beisenherz ist von der aktuellen Berichterstattung über diesen Vorfall stark betroffen.

In der Sendung hatte die Schauspielerin bereits angedeutet, dass die Person hinter dem Identitätsdiebstahl ihr „bekannt und nahestehend“ sei, nannte jedoch keinen Namen. Auf die direkte Nachfrage von Mitgast Rebecca Mir, ob sie wisse, wer dahinterstecke, zögerte Fernandes und nickte schließlich. Auf die Frage, ob sie rechtliche Schritte eingeleitet habe, antwortete sie, dass dies ein „schwieriges Thema“ sei. Am Donnerstag wurde bekannt, dass sie ihren Ex-Mann Christian Ulmen verdächtigt.

In seinem Podcast „Apokalypse und Filterkaffee“ reflektierte Beisenherz am Freitag über den Abend und kritisierte sich selbst. Er gab zu, dass er sich von der Redaktion zu Recht vorwerfen lassen musste, sich zu lange mit persönlichen Themen beschäftigt zu haben, wodurch das wichtige Thema Deepfake zu kurz kam. Prominente Gäste beim WDR-Talk „Kölner Treff“ am Freitag waren ebenfalls Teil der Diskussion.

Beisenherz hatte an diesem Abend geglaubt, es könnte sich um einen engen Freund oder Kollegen handeln. Die tatsächliche Tragweite der Situation war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Er äußerte den Wunsch nach „Heilung für alle Beteiligten, sofern dies möglich ist“.

Der Moderator betonte, wie sehr ihn der Fall im Nachhinein beschäftigt. Er bedauert zutiefst, was Fernandes durchmachen musste, und sprach von „Vertrauensmissbrauch“ sowie „Machtausübung“. Beisenherz stellte fest, dass solche Vorfälle kein Einzelfall sind, sondern ein strukturelles Problem darstellen, bei dem häufig Männer Frauen degradieren.

In Bezug auf Christian Ulmen bestätigte das zuständige Bezirksgericht in Palma de Mallorca Vorermittlungen zu den Vorwürfen von Fernandes. Ulmen genießt die Unschuldsvermutung. Auf eine Anfrage reagierte der Schauspieler bisher nicht, sondern ließ zwei verschiedene Anwaltsschreiben zukommen, in denen die Berichterstattung als „rechtswidrig“ bezeichnet wird.

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Bildquelle: Frank Schwichtenberg via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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