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Turbulente Geschichte: Traditionslokal plant Comeback
Ein bekanntes Gasthaus in der Kölner Innenstadt hat eine bewegte Vergangenheit. Nach einer kürzlichen Schließung beabsichtigt ein junger Gastronom, das Lokal wieder erfolgreich zu führen.
Das Kölner Gasthaus „Zum Jan“ in der Thieboldsgasse hat einen neuen Betreiber gefunden. Jan Luca Jansen, der die Traditionskneipe seit 1975 übernimmt, plant eine Wiedereröffnung für Mitte oder Ende Juli, spätestens jedoch Anfang August.
Die Kneipe war seit Aschermittwoch geschlossen. Der vorherige Betreiber, Sascha Floss-Sistemich, äußerte in einem emotionalen Facebook-Beitrag, dass er Fehler gemacht habe und dafür einen hohen Preis zahlen musste, sowohl finanziell als auch privat. Über die genauen Umstände äußerte er sich jedoch nicht weiter.
Der Eigentümer, das Reiterkorps „Jan von Werth“, kündigte daraufhin an, schnell einen Nachfolger zu suchen, was nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Jan Luca Jansen ist in der Kölner Gastronomieszene bereits bekannt. Mit 18 Jahren wurde er der jüngste Gastronom der Stadt und übernahm das Wirtshaus „Spitz“.
Kind des Kölner Karnevals will das „Jan“ wieder aufpäppeln
Jansen hat laut Berichten Wurzeln im Kölner Karneval. Mit fünf Jahren begann er in einer Kindertanzgruppe und tanzte zwölf Jahre lang, bevor er zu den Fidelen Sandhasen wechselte. Vor vier Jahren hatte er bereits überlegt, die Kneipe zu übernehmen, entschied sich jedoch dagegen. Im März 2026 bewarb er sich erneut und erhielt Anfang Juni die Zusage.
Das „Zum Jan“ hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 2022 musste es vorübergehend schließen, nachdem die Stadt Köln Mängel bei den Genehmigungen festgestellt hatte. Das Reiterkorps übernahm daraufhin vorübergehend den Betrieb.
Ein genaues Datum für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest, jedoch zeigt die Vorfreude in Köln bereits Wirkung: Ein Instagram-Reel mit der Ankündigung wurde bis Donnerstagnachmittag über 17.000 Mal aufgerufen. Jansen plant, eine „Synergie zwischen beiden Läden“ zu schaffen, was bedeutet, dass das „Spitz“ und das „Jan“ zusammengeführt werden sollen.
Das Speisenangebot im „Jan“ wird sich weitgehend an der Karte des „Spitz“ orientieren und auf „gutes, kölsches Essen, wie es sich für ein Gasthaus in Köln gehört“, fokussieren. In den letzten Tagen wurde an der Speisekarte gearbeitet. Zudem könnte Zons ein ideales Ziel für einen Wochenendausflug von Köln sein.
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: KI generiert