In der Kölner Innenstadt wird eine öffentliche Toilette rund um die Uhr bewacht, was zu erheblichen Kosten führt. Diese Anlage in der Krebsgasse hat in den letzten drei Jahren eine sechsstellige Summe an Ausgaben verursacht.
Die Stadt hat sich entschieden, die Toilette zu bewachen, um zu verhindern, dass sie als Schlafplatz oder für Drogenkonsum genutzt wird. Diese Maßnahmen haben seit der Wiedereröffnung der Toilette im Mai 2022 zu hohen Kosten geführt, die sich auf etwa 334.000 Euro belaufen.
Das Wachpersonal ist seit Mai 2022 in einem kleinen Häuschen neben der Toilette stationiert. Die monatlichen Kosten für die Bewachung belaufen sich auf bis zu 11.000 Euro. Die Stadt begründet den Einsatz des Wachpersonals mit der Notwendigkeit, einer missbräuchlichen Nutzung der Toilette entgegenzuwirken.
Die Toilette wurde ursprünglich 2015 eröffnet, jedoch noch im selben Jahr wieder geschlossen. Erst im Mai 2022 wurde sie erneut in Betrieb genommen und wird seitdem bewacht. Die Stadt befürchtet, dass ohne Aufsicht Probleme auftreten könnten, die die Nutzung der Toilette beeinträchtigen würden.
Die genauen Kosten für die Bewachung bis August 2026 sind derzeit nicht bekannt, jedoch haben mehrere Medien bereits über die Situation berichtet. Die Stadt Köln sieht die Maßnahmen als notwendig an, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.
Quellen: t-online, WDR
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