Nach einer langen Geschichte von 70 Jahren hat die Kölner Kneipe Schlösselchen auf der Sülzburgstraße am Sonntagabend ihren letzten Abend gefeiert. Die Betreiber haben beschlossen, den Mietvertrag nicht zu verlängern, was das Ende eines bedeutenden Kapitels in der Kölner Kneipenkultur markiert.
Das Lokal wurde 1992 von einem Betreiberpaar übernommen, dessen Wurzeln bis in die frühen 1950er-Jahre zurückreichen. Die Entscheidung, das Schlösselchen zu schließen, wurde laut Angaben der Betreiber aus Altersgründen und schweren Herzens getroffen. Eine Fortführung des Lokals an diesem Standort ist nicht vorgesehen.
Zum Abschied organisierten die Betreiber eine Feier mit ihren treuen Stammgästen. Auf einem Aushang im Lokal verabschiedeten sie sich mit einem Hinweis auf einen bekannten Song der Kölner Band Brings. In der Mitteilung bedankten sie sich herzlich für die langjährige Treue und die schönen gemeinsamen Zeiten. Der letzte Abend wurde von den Gästen als besonders emotional wahrgenommen.
Seit Montag ist der Telefonanschluss des Schlösselchens nicht mehr aktiv. Auf dem Instagram-Account des Lokals wurden Reaktionen der Gäste vom Abschiedsabend geteilt, darunter ein Bild des Abschiedsflyers.
Das Schlösselchen ist nicht das einzige traditionsreiche Objekt im Kölner Süden, das in letzter Zeit schließen musste. Auch eine beliebte Tankstelle, die fast 60 Jahre in Betrieb war, wird abgerissen, um Platz für ein Wohnprojekt zu schaffen. Zudem gibt es Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln, die die Verkehrssituation in der Stadt verbessern könnte.
Für diejenigen, die nach neuen Ausflugszielen suchen, könnte Zons: Ein ideales Ziel für einen Wochenendausflug von Köln interessant sein. Auch die aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel, wie die Frage Wie geht es mit Kik weiter? Schließt der Discounter 300 Filialen?, sind von Bedeutung.
Quellen: Ströer Digital Publishing, Express, Ksta
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