Die Kölner Band Räuber setzt ihre Karnevalssession in Namibia fort. Die Gruppe wird im Rahmen des Windhoeker Karnevals (WIKA) insgesamt drei Auftritte absolvieren.
Seit Montag befindet sich die Band in Afrika. Nach ihrer Ankunft am Hosea Kutako International Airport in Windhoek wurden die Musiker vom WIKA-Komitee empfangen. Zunächst besuchten sie das Karnevalsmuseum, in dem seit 1999 verschiedene karnevalistische Dokumente und Erinnerungsstücke gesammelt werden. Anschließend kehrten sie im bekannten Lokal Joe’s Beerhouse ein, wo einige Bandmitglieder erstmals die einheimischen Spezialitäten wie Springbock und Elandantilope sowie das frisch gezapfte Windhoeker Lager probieren konnten.
Am Dienstag folgte ein Interview beim Nambian Broadcast Channel, wo die Band erneut herzlich willkommen geheißen wurde. Danach ging es weiter in Richtung Soussusvlei, um den ersten Sundowner zu genießen.
Die Räuber verstehen sich laut ihrem Management als musikalische Botschafter des rheinischen Karnevals. Sie waren bereits 1996 die erste Kölner Karnevalsband, die Namibia besuchte, gefolgt von weiteren Auftritten in den Jahren 1998 und 2006. Heike von Somnitz, Sekretärin der Karnevalsgesellschaft Windhoek, erklärte, dass der Karneval 1952 nach Namibia kam, als ein Kulturwart eines Sportklubs ein Fest organisierte, das an deutsche Karnevalsbräuche angelehnt war. Für aktuelle Nachrichten aus Köln und Umgebung sind die Räuber ein fester Bestandteil der rheinischen Kultur.
Der erste Auftritt der Räuber in Namibia findet am 9. April im Rahmen des Prinzenballs statt. In der Zwischenzeit gibt es jedoch auch in Köln spannende Ereignisse, wie den Kälteeinbruch in Köln und NRW kommende Woche, der für Aufregung sorgt. Auch die Verkehrsprognose für die Autobahnen rund um Köln zu Ostern könnte für viele Kölner von Interesse sein.
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Bildquelle: Bries via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)