In der Kölner Innenstadt wird der für den 19. April geplante verkaufsoffene Sonntag nicht stattfinden. Der Grund für die Absage ist eine Terminüberschneidung.
Die Stadt Köln hat entschieden, den verkaufsoffenen Sonntag am 19. April aufzuheben. Laut Mitteilung der Stadt ist die gesetzliche Grundlage für die Durchführung des verkaufsoffenen Sonntags weggefallen, was bedeutet, dass die Geschäfte an diesem Tag nicht öffnen dürfen.
Ursprünglich war der 19. April als verkaufsoffener Sonntag vorgesehen, da an diesem Tag Veranstaltungen im Rahmen der Fitness-Messe Fibo in der Innenstadt geplant waren. Diese Events wurden jedoch vom Sportamt der Stadt Köln um eine Woche vorverlegt, was auf die laufenden Abstimmungen zur Olympiabewerbung zurückzuführen ist. Die Kölner Bürger haben bis zum 19. April die Möglichkeit, über die Teilnahme der Stadt an der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Rhein-Ruhr abzustimmen. Der Termin für diese Abstimmung fällt auf den Tag, an dem sowohl die Aktionen zur Fibo als auch der verkaufsoffene Sonntag stattfinden sollten. Aufgrund dieser Überschneidung musste das Programm zur Messe verschoben werden, was laut Stadt Köln das öffentliche Interesse für den verkaufsoffene Sonntag entfallen ließ.
Zusätzlich gibt es derzeit Diskussionen über Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln, die möglicherweise auch Auswirkungen auf die Verkehrsplanung während solcher Veranstaltungen haben könnten. Zudem sind erneute Warnstreiks bei der KVB in Köln am Montag angekündigt, was die Situation zusätzlich komplizieren könnte.
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Bildquelle: ai-generated-gemini