Die bevorstehende Hitzewelle wird die Menschen in Köln und Nordrhein-Westfalen stark belasten, warnen Meteorologen.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet hat sich über Deutschland und Europa ausgebreitet, was zu einer erneuten Hitzewelle in Köln und Nordrhein-Westfalen führt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für Sonntag, den 12. Juli, Temperaturen von bis zu 34 Grad, während einige Wettermodelle sogar Höchstwerte von 37 Grad in Nordrhein-Westfalen vorhersagen. In bestimmten Regionen Deutschlands könnten die Temperaturen erneut die 40-Grad-Marke überschreiten.
Erwartete Temperaturen und Wetterlage
Die aktuelle Hitzewelle unterscheidet sich erheblich von der Extremwetterlage im Juni, als die Temperaturen zwar ebenfalls über 40 Grad stiegen, jedoch durch vereinzelte Gewitter eine gewisse Abkühlung eintraten. Diese Möglichkeit scheint in den kommenden Tagen jedoch auszubleiben.
Die neue Hitzewelle wird durch eine sogenannte Omegawetterlage verursacht. In diesem Szenario wird ein Hochdruckgebiet von mehreren Tiefdruckgebieten umschlossen, was dazu führt, dass sich die Wetterlage innerhalb des Hochdruckgebiets über einen längeren Zeitraum nicht verändert. In Köln sind daher tagelang Temperaturen von über 30 Grad zu erwarten.
Trockenheit und gesundheitliche Risiken
Bereits ab Samstag rechnet der DWD mit Höchstwerten zwischen 29 und 33 Grad. In Köln wird erwartet, dass die Temperaturen für nahezu eine Woche nicht unter 30 Grad fallen. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird für Dienstag, den 14. Juli, prognostiziert, an dem die Temperaturen in Köln auf bis zu 37 Grad ansteigen könnten.
Die Wettermodelle zeigen übereinstimmend, dass es in Köln heißer werden wird als in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Besonders die westlichen Gemeinden und Städte könnten ebenfalls regelmäßig Höchstwerte um die 35 Grad erreichen. Die außergewöhnliche Trockenheit könnte zudem die Lebensqualität der Menschen erheblich beeinträchtigen. Bereits im Juni starben in Deutschland Tausende aufgrund der extremen Hitze. Wer sich eine Auszeit gönnen möchte, könnte die Wellness-Oase in Euskirchen in Betracht ziehen, um der Hitze zu entfliehen.
Wetterumschwung und mögliche Niederschläge
Ab dem kommenden Samstag wird jedoch ein Wetterumschwung erwartet. Die meisten Wettermodelle rechnen mit einer neuen Regen- und Unwetterfront. Das europäische Wettermodell ECMWF prognostiziert in den folgenden Tagen bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter, während im Kölner Stadtgebiet bis zu 30 Liter fallen könnten.
Das US-Modell GFS sieht ähnliche Werte vor und geht davon aus, dass der Großteil des Regens über dem Kölner Stadtgebiet niedergehen wird. Es ist jedoch zu beachten, dass Wettermodelle lediglich eine ungefähre Prognose der Wetterlage für die kommenden Tage und Wochen darstellen. Für diejenigen, die die Natur genießen möchten, bieten sich sommerliche Eifel-Abenteuer an, um die schönsten Seen ab Köln zu erkunden.
Extremtemperaturen in Europa
Die Hitzewelle könnte auch in Südeuropa zu neuen Extremtemperaturen führen. Insbesondere in Frankreich, das bereits von der vorherigen Hitzewelle betroffen war, könnten neue Rekordwerte erreicht werden. Einige Wettermodelle prognostizieren für den Süden des Landes zu Beginn der kommenden Woche Temperaturen von bis zu 45 Grad.
Erst Ende Juni hatte eine rekordverdächtige Hitze Köln und die umliegende Region erreicht. In Köln selbst wurde der offizielle Juni-Rekord des DWD von 37,9 Grad eingestellt, während eine städtische Wetterstation in Chorweiler sogar Temperaturen von 41,5 Grad registrierte. An drei aufeinanderfolgenden Tagen wurden deutschlandweit neue Hitzerekorde aufgestellt. Zudem befürchten Kölner Brauereien negative Folgen durch die aktuelle Situation.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert