Die Stadt Köln hat auf die anhaltende Gefahr durch Eichenprozessionsspinner am Fühlinger See hingewiesen.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind weiterhin am Fühlinger See in Köln anzutreffen. Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen ist es nicht möglich, die Tiere vollständig von den Bäumen am Ufer zu entfernen. Dies teilte die Stadt auf Anfrage mit. Der Bestand der Raupen wird jedoch kontinuierlich überwacht.
In den letzten Wochen wurden die Eichenprozessionsspinner an den Bäumen entlang des beliebten Badesees gesichtet. Die Raupen halten sich vorwiegend an den Baumstämmen auf, ihre feinen Haare können bei Menschen zu Hautrötungen führen. Für Haustiere, insbesondere Hunde, stellen sie eine erhebliche Gefahr dar, wenn diese die Raupen fressen.
Eichenprozessionsspinner: Bekämpfung am Fühlinger See
Die Stadt Köln setzt zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner eine spezielle Absaugtechnik ein. Mit dieser Methode können zwischen 60 und 80 Prozent der Raupen von den Bäumen entfernt werden. Eine vollständige Eliminierung der Tiere ist jedoch nicht möglich, auch aus Gründen des Naturschutzes.
„Biologische und chemische Bekämpfungstechniken kommen aus verschiedenen Gründen, darunter der Artenschutz, derzeit nicht in Frage“, erklärte eine Sprecherin der Stadt. Diese Methoden hätten normalerweise eine Erfolgsquote von 90 Prozent, würden jedoch auch gegen andere Insekten wirken.
Regelmäßige Überwachung der betroffenen Bereiche
Die Stadt führt regelmäßige Kontrollen in den betroffenen Bereichen am Fühlinger See durch.
„Da es sich um eine hochfrequentierte Sport- und Freizeitanlage handelt, wird ein Monitoring auf Eichenprozessionsspinner durchgeführt“, so die Sprecherin weiter. Sollte der Bestand nicht signifikant verringert werden, sind weitere Maßnahmen vorgesehen.
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In Köln wird aktuell eine vergleichsweise geringe Anzahl an Eichenprozessionsspinnern gemeldet. Abgesehen vom Fühlinger See gibt es derzeit keine weiteren Orte, an denen die Stadt intensiv gegen die Raupen vorgehen muss.
„In der Regel erfolgt keine Bekämpfung, da die Raupen meist im baulichen Außenbereich auffallen“, so die Stadtsprecherin.
Gefahren durch Eichenprozessionsspinner
In den letzten Jahren haben mehrere deutsche Städte, darunter Berlin, einen Anstieg der Eichenprozessionsspinner gemeldet. In Köln bleiben die Zahlen jedoch konstant auf niedrigem Niveau. Im Sommer werden bundesweit häufig Außenbereiche, auch in Parkanlagen, abgesperrt, um den Kontakt mit den Raupen zu vermeiden.
Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen hervorrufen, die ein bis zwei Wochen andauern. Typische Symptome sind gerötete oder entzündete Hautstellen. Für Tiere kann der Verzehr der Raupen zu schweren Erkrankungen führen, die sogar lebensbedrohlich sein können. Wer die Natur rund um Köln erkunden möchte, findet in unseren Artikeln zu sommerlichen Eifel-Abenteuern und einer Wellness-Oase in Euskirchen tolle Ausflugsziele. Zudem sollten Eltern darauf achten, Smartphone-Ablenkungen im Schwimmbad zu vermeiden, um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert