Eine Eurowings-Maschine, die von Rhodos nach Köln unterwegs war, geriet in die Wirbelschleppen eines größeren Flugzeugs. Der Vorfall führte zu Verletzungen bei fünf Personen, darunter eine Flugbegleiterin, die ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Vorfall während des Steigflugs
Der Vorfall ereignete sich während des Steigflugs der Airbus A320 mit der Kennung D-AEWS, als sich das Flugzeug etwa 20 Seemeilen östlich von Sarajevo befand. Die Flugsicherung hatte die Erlaubnis zum Steigen erteilt, während ein Emirates-Airbus A380-800, der von Dubai nach London Heathrow flog, sich nur 13 Seemeilen entfernt in der Luft befand.
Folgen der Wirbelschleppen
Die A320 geriet in Turbulenzen und die Wirbelschleppen des vorausfliegenden A380. In der Folge brach die Besatzung den Steigflug ab und reduzierte die Höhe um bis zu 3.000 Fuß pro Minute. Dabei erlitten vier Passagiere und die Flugbegleiterin leichte Verletzungen. Letztere wurde gegen die Kabinendecke geschleudert.
Sichere Landung in Köln
Die Maschine setzte ihren Flug fort und landete sicher in Köln, wo bereits Rettungskräfte bereitstanden. Die Verletzten erhielten zunächst an Bord medizinische Hilfe, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurden. Der A380 landete ohne Zwischenfälle in London.
Untersuchung des Vorfalls
Die Flugdatenschreiber und der Stimmenrekorder der A320 wurden gesichert, um den Vorfall zu untersuchen. Die Maschine blieb rund 4,5 Stunden am Boden in Köln, bevor sie mit einer Verspätung von etwa 3,5 Stunden wieder in den Dienst zurückkehrte. In einem ähnlichen Kontext wurde kürzlich ein Virusausbruch an Bord der ‚MV Hondius‘ gemeldet, was die Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt erneut in den Fokus rückt.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert