Die Kölner Galopprennbahn hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Pünktlich zum ersten Höhepunkt der Saison wird die neu gestaltete Haupttribüne für die Zuschauer zugänglich sein.
Wenige Tage vor dem FC-Renntag am 6. April wird die historische Haupttribüne, die im Jahr 1900 erbaut wurde, wieder eröffnet. In den vergangenen Monaten war das Gebäude aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten großflächig gesperrt. Für diese Maßnahmen wurden insgesamt 350.000 Euro investiert.
Philipp Hein, der Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins, äußerte sich am Montag zu den Arbeiten: „Mit der erfolgreichen Teilsanierung sichern wir nicht nur die bauliche Substanz unserer historischen Haupttribüne, sondern investieren gezielt in die Zukunftsfähigkeit der Kölner Galopprennbahn.“ Am FC-Renntag wird die sanierte Tribüne erstmals für die Besucher zur Verfügung stehen.
Sanierung der Haupttribüne abgeschlossen
Die Teilsanierung wurde unter anderem durch die Sparkasse Köln-Bonn sowie durch Fördermittel des Bundesprogramms für Denkmalschutz unterstützt. Zu den durchgeführten Arbeiten gehörten die Erneuerung des Vordachs auf der Ostseite sowie die Instandsetzung mehrerer Stahlträger, die ebenfalls neu beschichtet wurden, um den langfristigen Erhalt der Tribüne zu gewährleisten. Während der Sanierungsarbeiten war das Bauwerk mehrere Monate eingerüstet.
Hein bedankte sich insbesondere beim Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn und dem Oberbürgermeister Torsten Burmester, der sich für die Fördermittel aus Berlin eingesetzt hat.
Erwartungen für den FC-Renntag
Die Verantwortlichen des Renn-Vereins gehen davon aus, dass die Haupttribüne bei ihrer Wiedereröffnung ausverkauft sein wird. Für die laufende Saison sind insgesamt zehn Renntage sowie weitere Veranstaltungen auf dem Gelände geplant. Der Renntag des 1. FC Köln findet traditionell im Frühjahr statt und bietet neben verschiedenen Rennen auch zahlreiche Aktionen in Verbindung mit dem Bundesliga-Klub. Die Veranstalter betonen, dass nicht nur Reitsport-Fans, sondern auch andere Besucher bei den zahlreichen Aktivitäten auf ihre Kosten kommen werden.
Zusätzlich gibt es Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln, die das Umfeld der Galopprennbahn weiter aufwerten könnten.
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