Die Wasserfälle von Coo ziehen seit Jahrhunderten zahlreiche Besucher an. Neben den beeindruckenden Wasserfällen gibt es in der Umgebung auch einen Freizeitpark.
In der belgischen Gemeinde Stavelot liegt das kleine Dorf Coo, das fast unbemerkt an einer langen Landstraße liegt. Die Wasserfälle dort sind über 700 Jahre alt und werden vom örtlichen Tourismusbüro als die „bedeutendsten natürlichen Wasserfälle Belgiens“ bezeichnet. Für Kölner ist Coo in weniger als zwei Stunden mit dem Auto erreichbar und stellt somit ein ideales Ziel für einen Tagesausflug dar.
Die Wasserfälle beeindrucken nicht nur durch ihre Geräuschkulisse. Wer sich an der alten Steinbrücke in Coo hinunter wagt, kann die Wassermassen aus nächster Nähe erleben und wird möglicherweise von der majestätischen Aussicht am Fuß der Wasserfälle überwältigt. Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist Coo ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen in der Region.
Oberhalb der Wasserfälle erstrecken sich malerische Wälder der Ardennen, die zahlreiche Wanderwege bieten. Diese sind gut ausgeschildert und variieren in der Länge, wobei einige Strecken bis zu 20 Kilometer lang sind. Für weniger erfahrene Wanderer gibt es auch kürzere Rundwege, wie beispielsweise die etwa vier Kilometer lange Route um den unteren Stausee.
In der Nähe der Wasserfälle laden zahlreiche Brasserien dazu ein, belgisches Bier, Kaffee sowie eine Auswahl an Kuchen und Hauptgerichten zu genießen. Nur wenige hundert Meter entfernt befindet sich die Staumauer von Coo, die einen der beiden großen Stauseen in der Region begrenzt.
Für sportlich Aktive bietet die Umgebung nicht nur Mountainbikestrecken, sondern auch Kajakmöglichkeiten entlang der Wasserfälle. Die Straßen in den Ardennen sind zudem bekannt bei Radsportlern und können auch von Amateuren befahren werden. Die Wanderwege in der Region sind Teil der „Amusements de Spa“, die bereits im 19. Jahrhundert konzipiert wurden und damals viele Touristen in die Ardennen lockten. Seit 1955 gibt es am Fuß des Kraftwerks auch einen Freizeitpark namens „Plopsa Coo“, der mit einer Achterbahn und weiteren Attraktionen seit Jahrzehnten Besucher anzieht.
Wer einen umfassenden Blick über Coo und die umliegenden Berge genießen möchte, kann in den Sommermonaten den Sessellift auf der gegenüberliegenden Seite des Ortes nutzen. Dieser bringt die Besucher zu einem Aussichtspunkt, von dem aus bei klarem Wetter eine weite Sicht möglich ist.
Die Anreise von Köln nach Coo erfolgt am besten über die A4 und A44 in Richtung Lüttich. Anschließend nutzen Autofahrer die belgischen Autobahnen E40 oder E42. Auch eine Bahnfahrt ist empfehlenswert: Vom Kölner Hauptbahnhof geht es zunächst über Aachen nach Lüttich, von wo aus eine IC-Verbindung direkt nach Coo besteht. Der Bahnhof befindet sich im Ortszentrum.
Für weitere Informationen über die Region könnte der Regierungsbunker im Ahrtal von Interesse sein.
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Bildquelle: ai-generated-gemini