Die Deutzer Werft wird auch in diesem Jahr an Ostern leer bleiben. Der Grund dafür ist ein anhaltender Rechtsstreit bezüglich der Vergabe der Veranstaltungskonzession für die Osterkirmes. Die Gemeinschaft Kölner Schausteller (GKS) und der Schausteller Wilfried Hoffmann aus Leverkusen sind in einen Rechtsstreit verwickelt, der die Durchführung des Festes verhindert.
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht wird den Fall am 22. April verhandeln, was nach den Osterfeiertagen liegt. Ein Sprecher der Stadt Köln bestätigte auf Anfrage, dass bis zu einer gerichtlichen Entscheidung keine Vergabe der Konzession erfolgen kann.
Wiederholte Absage der Osterkirmes in Deutz
Die Absage der Osterkirmes in Deutz ist bereits die dritte in Folge. Auch die Veranstaltungen im Jahr 2025, sowohl die Osterkirmes als auch die Herbstkirmes, fanden nicht statt. Im Jahr 2024 zog das Fest noch zwischen 90.000 und 100.000 Besucher an, jedoch wird es in diesem Jahr keine alternative Veranstaltung geben, wie die Stadt Köln mitteilte. Frost und Schnee erwarten uns.
Der Ursprung des Konflikts liegt in der Vergabe für das Jahr 2024. Hoffmann hatte die Lizenz damals durch ein Losverfahren gewonnen, was der GKS nicht zusagte. Bei der Ausschreibung für die Jahre 2025 bis 2030 empfahl ein Auswahlgremium die GKS, jedoch kam es nicht zu einem Vertragsabschluss. Daraufhin legte Hoffmann Beschwerde ein, was zur Eskalation des Falls führte und letztendlich vor das Oberlandesgericht brachte. Erneute Warnstreiks bei der KVB in Köln am Montag angekündigt.
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