Monatliche Einschränkungen: Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln wird gesperrt
Ab dem kommenden Freitag, dem 21. August, wird die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Köln-Mülheim vollständig gesperrt. Diese Maßnahme tritt um 21:00 Uhr in Kraft und betrifft sowohl Fern-, Regional- als auch S-Bahn-Züge, die in diesem Zeitraum umgeleitet oder durch Busse ersetzt werden. Die Sperrung ist bis zum 4. September, 21:00 Uhr, angesetzt. Für Pendler wird die Situation jedoch nicht sofort besser, da die S-Bahn-Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen bis zum 4. Dezember weiterhin gesperrt bleibt.
Betroffene Linien und Umleitungen
Im Nahverkehr sind während der Vollsperrung unter anderem die Linien RE 5 und S 6 betroffen, die zwischen Düsseldorf und Köln-Mülheim entfallen. Der RE 1 wird über Neuss umgeleitet, wobei mehrere Halte zwischen Düsseldorf und Köln nicht bedient werden. Für diverse Verbindungen sind Ersatzbusse eingeplant. Auch im Fernverkehr wird es zu Umleitungen kommen, sodass mehrere große Bahnhöfe, darunter Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Bochum, zeitweise nicht angefahren werden können.
Fahrplanänderungen und Bauarbeiten
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass die Fahrplanänderungen schrittweise in die Auskunfts- und Buchungssysteme integriert werden. Reisende, die eine Verbindung auf der Rheinschiene planen, sollten die Informationen vor ihrer Reise erneut überprüfen. Die Sperrung wird genutzt, um umfangreiche Arbeiten an Gleisen, Weichen und Brücken durchzuführen. Im Bereich Langenfeld sind die Erneuerung von drei Weichen und etwa 140 Metern Gleis vorgesehen, während in Leverkusen eine weitere Weiche erneuert wird. Zwischen Leverkusen und Köln-Mülheim sind mehr als 7,8 Kilometer Gleisarbeiten geplant, bei denen über 8.600 Schwellen und rund 6.500 Tonnen Schotter ausgetauscht werden.
Zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen
In Düsseldorf werden zudem drei Eisenbahnbrücken instand gehalten, und in Düsseldorf-Benrath ist eine Modernisierung eines S-Bahnsteigs vorgesehen. Diese Arbeiten sollen im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Darüber hinaus hat die Bahn darauf hingewiesen, dass die Fahrpläne aufgrund einer beschädigten Wupper-Brücke bei Opladen ebenfalls angepasst werden mussten.
Quellen: t-online, Die Zeit, WDR
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