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Anwohner in Köln-Ehrenfeld fordern Maßnahmen gegen Lärm und Verkehrsprobleme

Anwohner in Köln-Ehrenfeld klagen über Lärm, Müll und Verkehrschaos, verursacht durch das beliebte Café Impi. Eine Petition mit fast 900 Unterschriften fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Situation, einschließlich Einschränkungen der Öffnungszeiten und baulicher Veränderungen.

Anwohner in Köln-Ehrenfeld fordern Maßnahmen gegen Lärm und Verkehrsprobleme
Depositphotos

Ein Café in Köln-Ehrenfeld zieht zahlreiche Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen an, was jedoch für die Anwohner erhebliche negative Auswirkungen hat. Eine Petition wurde ins Leben gerufen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Das Café Impi, das seit Mai 2025 an der Kreuzung Barthelstraße/Piusstraße eröffnet ist, hat sich durch soziale Medien und Influencer zu einem beliebten Ziel entwickelt. Berichten zufolge bilden sich insbesondere abends lange Schlangen vor dem Café. Die Anwohner berichten jedoch von den nachteiligen Folgen dieses Hypes. Am 10. März 2026 startete die Interessengemeinschaft Barthelstraße/Piusstraße eine Petition, die bis zum 1. April 2026 fast 900 Unterschriften gesammelt hat. Die Unterzeichnenden fordern von den zuständigen Behörden Maßnahmen gegen den Lärm, den Müll und das Verkehrschaos in der Umgebung.

Die Petition hebt hervor, dass die Gäste aus verschiedenen Regionen anreisen und dabei häufig Verkehrsregeln missachten, sowohl im ruhenden als auch im fließenden Verkehr. Besonders besorgniserregend ist die Behinderung von Rettungswegen durch Falschparker, die Zufahrten zu einem Altenheim, einer Kindertagesstätte und angrenzenden Wohnhäusern blockieren. Zudem beklagen die Anwohner die Verschmutzung durch pfandfreie Einwegverpackungen, die vom Café ausgegeben werden.

Forderungen der Anwohner

Die Anwohner äußern, dass sie über einen längeren Zeitraum Verständnis für die Situation gezeigt haben, jedoch die Zustände, insbesondere in den Abendstunden, mittlerweile nicht mehr tragbar seien. Die Interessengemeinschaft fordert unter anderem eine Reduzierung der Öffnungszeiten des Cafés, ein konsequentes Vorgehen gegen Raser und Falschparker sowie bauliche Maßnahmen an der Kreuzung, wie beispielsweise die Installation von Straßenkissen und Sperrpfosten. Zudem wird ein Ende der Ausgabe pfandfreier Einwegverpackungen gefordert. Weitere Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln könnten ebenfalls zur Entlastung der Anwohner beitragen.

Die Betreiberin des Cafés hat sich laut Berichten gesprächsbereit gezeigt und verweist auf ihre Bemühungen, gemeinsam mit der Stadt Lösungen zu finden, um die Situation zu verbessern. In der Zwischenzeit informieren aktuelle Nachrichten aus Köln und Umgebung über die Entwicklungen rund um das Café und die Petition. Auch Micky Beisenherz reflektiert über den Verlauf des „Kölner Treff“, was die öffentliche Diskussion weiter anheizt.

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Bildquelle: Depositphotos

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