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1. FC Köln: REWE-Chef erklärt Trainerwechsel

Der 1. FC Köln hat nach 27 Bundesliga-Spieltagen Trainer Lukas Kwasniok entlassen und René Wagner, bisher Co-Trainer, befördert. REWE-Chef Lionel Souque erklärte, dass die Entscheidung aufgrund fehlender Punkte und interner Kommunikationsprobleme getroffen wurde.

1. FC Köln: REWE-Chef erklärt Trainerwechsel
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Der 1. FC Köln hat René Wagner als neuen Cheftrainer für den bevorstehenden Endspurt in der Bundesliga verpflichtet. Die Entscheidung, Lukas Kwasniok zu entlassen, wurde bereits seit längerer Zeit diskutiert.

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Nach 27 absolvierten Bundesliga-Spielen wurde Lukas Kwasniok von seiner Position entbunden, und René Wagner, der zuvor als Co-Trainer tätig war, wurde befördert. Mit 37 Jahren zählt Wagner zu den jüngsten Trainern in der Geschichte des Vereins und hat nun die Gelegenheit, sich in den kommenden Wochen zu beweisen. Es wurde jedoch bekannt, dass der Trainerwechsel bereits früher hätte vollzogen werden können.

Lionel Souque, der Aufsichtsratsvorsitzende und CEO des Hauptsponsors REWE, äußerte sich in einem Gespräch über die Gründe für die Ablösung von Kwasniok. Er erklärte, dass seit Dezember über die zukünftige Ausrichtung des Teams diskutiert wurde. Die unzureichende Punkteausbeute sei ein zentrales Argument gewesen, ebenso wie interne Kommunikationsprobleme.

Souque gab zu, dass Kwasniok seit Monaten unter Beobachtung stand. Der Trainer hatte nicht nur Schwierigkeiten mit der Mannschaft, sondern auch mit anderen Abteilungen, insbesondere den Teamärzten, aufgrund der hohen Anzahl an Verletzungen. Diese Faktoren führten letztendlich zur Trennung nach 27 Spieltagen.

„Wir haben verschiedene Optionen in den letzten Wochen erörtert. Am Ende war die Frage, wer die Verantwortung übernehmen würde“, so Souque. Die Wahl fiel auf René Wagner, der im vergangenen Sommer als Außenseiter für die Trainerposition gehandelt wurde, jedoch aufgrund mangelnder Erfahrung nicht ausgewählt wurde.

Wagner erhält nun die Möglichkeit, in den kommenden Spielen, darunter das Auswärtsspiel in Frankfurt und das Heimspiel gegen Werder Bremen, zu zeigen, dass er das Team erfolgreich führen kann. Souque betonte, dass es nur einen Plan A gebe und dass man sich der Herausforderungen bewusst sei. Er äußerte Vertrauen in Wagner und ist überzeugt, dass dieser die nötigen Fähigkeiten mitbringt.

Souque, der seit fast einem Jahrzehnt im Gemeinsamen Ausschuss des Vereins tätig ist, hat bereits viele Trainerwechsel genehmigt. Er sieht in der Entscheidung, Wagner die Chance zu geben, die richtige Wahl. Sollte Wagner erfolgreich sein, könnte er auch über die Saison hinaus Trainer bleiben, vorausgesetzt, der Klassenerhalt wird gesichert.

In Bezug auf Friedhelm Funkel, der in der vergangenen Saison als Retter galt und oft als Schatten über dem Geißbockheim wahrgenommen wird, erklärte Souque, dass man nicht mit ihm gesprochen habe. Er schätzte Funkel, betonte jedoch, dass Wagner die beste Wahl sei.

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