Der 1. FC Köln verfolgt in der Bundesliga nicht nur sportliche Ziele, sondern auch strategische Marketinginitiativen. In einem Interview äußert sich Philip Liesenfeld, der Geschäftsführer des Vereins, über die Bedeutung von Said El Mala und die jüngsten Entwicklungen im Marketingbereich.
Partnerschaften und Marketingstrategien des 1. FC Köln
Der 1. FC Köln hat in der Sommerpause neue Sponsoren gewonnen und strebt an, sich im Marketingbereich gegen die Konkurrenz der Bundesliga zu behaupten. Liesenfeld betont, dass die Partnerschaft mit Uber für den Verein von großer Bedeutung ist. Diese Kooperation spiegelt den Anspruch wider, große Marken für den FC zu gewinnen und die Mobilität eines viel reisenden Bundesliga-Klubs zu fördern.
Die Herausforderungen bei der Partnersuche
Die Konkurrenz in Nordrhein-Westfalen ist stark, was die Akquise neuer Partner erschwert. Liesenfeld hebt hervor, dass der 1. FC Köln sich durch seine Einzigartigkeit und emotionale Bindung der Fans hervorheben möchte. Der Verein setzt auf die Erzählung von Geschichten in Zusammenarbeit mit seinen Partnern, um sich von anderen Klubs abzugrenzen.
Tradition und Modernität im Verein
In Bezug auf die Verwendung von Sondertrikots und modernen Marken wie WE:FC erklärt Liesenfeld, dass Tradition und Innovation nicht im Widerspruch zueinander stehen. Der Verein bleibt seiner DNA treu, die stark von der Vision seines ersten Präsidenten Franz Kremer geprägt wurde. Er betont, dass der FC sowohl erfolgreich als auch mutig sein muss, um sich weiterzuentwickeln.
Verkaufserfolge und Fanreaktionen
Der Wechsel des Trikotausrüsters von Hummel zu Adidas hat hohe Erwartungen bei den Fans geweckt. Liesenfeld berichtet von Rekordverkäufen der neuen Trikots, die die Zahlen des Vorjahres übertreffen. Dies wird als positives Zeichen für die Marke des Vereins gewertet.
Umgang mit Fan-Kritik
Die Gestaltung der neuen Trikots hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Liesenfeld betont, dass der Verein die Fans in den Designprozess einbezieht und die Verkaufszahlen zeigen, dass die Trikots gut ankommen. Er erwähnt, dass Retro-Designs ein Thema sind, das in zukünftigen Kollektionen berücksichtigt werden könnte.
Die Rolle von Said El Mala
Die Wechselgerüchte um Said El Mala waren in der vergangenen Saison ein zentrales Thema. Liesenfeld hebt die Bedeutung des Spielers für den Verein hervor und sieht seinen Verbleib als positiv für die Marketingstrategie. El Mala wird als Schlüsselspieler betrachtet, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.
Frühzeitige Entscheidungen in der Vermarktung
Die Entscheidung, El Mala als Werbefigur für das Auswärtstrikot zu nutzen, wurde getroffen, bevor die endgültige Klarheit über seinen Verbleib bestand. Liesenfeld erklärt, dass solche Entscheidungen frühzeitig getroffen werden müssen, um die Marketingstrategien des Vereins effektiv umzusetzen.
Quellen: t-online, SPORT1, Süddeutsche Zeitung
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