In Nordrhein-Westfalen haben Polizeikräfte mehrere Objekte in zwei Städten durchsucht, während auch in Niedersachsen Ermittlungen stattfinden. Diese Razzia richtet sich gegen Personen aus dem Rockermilieu und steht im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Drogen- und Waffenhandel.
Durchsuchungen in mehreren Städten
Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat aufgrund von Durchsuchungsbeschlüssen der Staatsanwaltschaft Essen mehrere Gebäude in Gelsenkirchen, Gladbeck und Steinfeld untersucht. Insgesamt wurden neun Objekte betroffen, darunter vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck und eines in Niedersachsen.
Verdächtige aus dem Rockermilieu
Nach Angaben der Ermittler richtet sich das Verfahren gegen acht Männer, die Verbindungen zu Rockergruppen haben. Laut Berichten sollen mehrere der Verdächtigen mit den Hells Angels in Verbindung stehen, einige von ihnen sind selbst Mitglieder dieser Gruppe.
Aktueller Stand der Ermittlungen
Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet. Der Einsatz dauert weiterhin an, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Kriminalpolizei sowie Spürhunde sind im Einsatz, um in den durchsuchten Gebäuden nach Drogen und Waffen zu suchen. Die Objekte umfassen acht Wohnadressen und eine Geschäftsadresse.
Umfang des Polizeieinsatzes
Die Polizei hat keine genauen Angaben zur Anzahl der eingesetzten Beamten gemacht. Laut Berichten sind jedoch mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt, darunter auch mehrere Spezialeinsatzkommandos. Zudem stellt sich die Frage, wie der Zoll die Paketbranche auf versteckte Schwarzarbeit untersucht.
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Quellen: n-tv