In der Region Willebadessen-Niesen ereignete sich ein Vorfall, der an die bereits bekannten Fälle von Tierquälerei in Ostwestfalen-Lippe erinnert. Am Montagmorgen entdeckte die Halterin eines Pferdes auf ihrer Koppel eine tiefgehende Stichverletzung im Brustbereich des Tieres und informierte umgehend die Polizei in Höxter.
Verletzte Tiere auf benachbarter Koppel
Fast zeitgleich gingen bei der Polizei zwei weitere Meldungen ein, die von zwei weiteren verletzten Pferden berichteten. Diese befanden sich auf einer Koppel, die weniger als zwei Kilometer von der ersten entfernt ist. Eines der Tiere wies eine Wunde am Bein auf, während das andere seitlich am Körper verletzt war. Die genaue Ursache der Verletzungen ist unklar, und ein Tierarzt konnte keine eindeutige Diagnose stellen, ob die Wunden durch menschliches Handeln oder durch Unfälle entstanden sind.
Zusammenhang der Vorfälle vermutet
Die Polizei Höxter geht davon aus, dass die drei Vorfälle miteinander in Verbindung stehen, da sie alle in der Nacht zum Montag im selben Ortsteil stattfanden. Sollte sich herausstellen, dass es sich um einen weiteren Fall von Pferdeschändung handelt, wäre dies bereits der zehnte Vorfall dieser Art seit Juni, wobei neun Fälle im Kreis Höxter und einer im Kreis Lippe registriert wurden.
Erhöhte Polizeipräsenz und Zeugenaufruf
Um der Situation entgegenzuwirken, hat die Polizei ihre Streifenaktivitäten in der ländlichen Gegend verstärkt, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden auf Feld- und Wanderwegen. Die Beamten sind jedoch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bitten Zeugen, die möglicherweise etwas beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 bei der Polizei in Höxter zu melden.
Quellen: WDR
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