Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) – Bei einer umfassenden Razzia gegen Drogenhandel und Rockermilieu haben Ermittler in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg insgesamt 21 Objekte durchsucht. Dabei wurden erhebliche Mengen an Drogen, Waffen und Bargeld sichergestellt. Vier Personen wurden festgenommen.
Unter den Festgenommenen befinden sich drei Männer im Alter von 28, 29 und 44 Jahren sowie eine 34-jährige Frau. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wird den Verdächtigen unter anderem der unerlaubte Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen.
Durchsuchungen in mehreren Städten
Die Durchsuchungen fanden in und um Demmin (Mecklenburg-Vorpommern), in Jördenstorf (Landkreis Rostock) sowie in einem Fall in Brandenburg statt. Einige der Beschuldigten sollen Verbindungen zum Rockermilieu haben, weshalb die Beamten neben Wohnungen und Nebengebäuden auch ein Clubhaus ins Visier nahmen.
Monatelange Ermittlungen führten zum Einsatz
Der Einsatz war das Ergebnis monatelanger Ermittlungen gegen insgesamt 14 Verdächtige im Alter von 21 bis 58 Jahren. Während der Razzia musste die Polizei einen Hund erschießen, der die Einsatzkräfte angegriffen haben soll und nicht anders gestoppt werden konnte. Die Ermittler beschlagnahmten neben Drogen im Kilobereich auch mehrere Tausend Euro Bargeld sowie scharfe Waffen und typische Utensilien für den Drogenhandel.
Insgesamt waren rund 290 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Beamte der Kriminal- und Bereitschaftspolizei sowie Spezialeinsatzkommandos, die Unterstützung aus mehreren Bundesländern erhielten.