Ausblick: Ein schwerwiegender Vorfall am Jersey Shore hat das Leben eines zwei Jahre alten Jungen in Gefahr gebracht, der eine Kokainüberdosis überlebt hat. Der zuständige Aufsichtsperson drohen nun erhebliche rechtliche Konsequenzen.
Aktueller Stand: Alexander T. Moles, 39 Jahre alt und ein Freund der Mutter des Kindes, wurde festgenommen, nachdem die Polizei in der Ferienunterkunft in New Jersey sowohl weiße Substanzen als auch Drogenutensilien entdeckte. Moles war verantwortlich für die Beaufsichtigung des Jungen sowie seiner Geschwister, während die Mutter sich im Badezimmer aufhielt.
Hintergrund: Der Vorfall ereignete sich, als die Mutter nach dem Duschen zu ihrem Sohn zurückkehrte und feststellte, dass er Schwierigkeiten beim Atmen hatte und lethargisch wirkte. Moles brachte den Jungen umgehend ins Krankenhaus und kontaktierte während der Fahrt die Mutter, um zu fragen, ob es in Ordnung sei, dass der Junge eingeschlafen sei. Besorgt rief die Mutter daraufhin die Rettungskräfte.
Die Polizei berichtet, dass Moles angab, das Kind habe „Schmerzmittel“ konsumiert. Im Krankenhaus wurde dem Jungen Naloxon-Nasenspray verabreicht, um die Überdosis zu behandeln. Blutuntersuchungen ergaben einen positiven Test auf Kokain.
Bei einer Durchsuchung der Ferienunterkunft fanden die Beamten eine Tüte mit weißem Pulver sowie Tütchen mit der Aufschrift „Tapentadolhydrochlorid“. Diese Substanz ist ein starkes Opioid, das häufig missbraucht wird, um die Wirkung anderer Drogen zu verstärken.
Moles hatte gemeinsam mit der Mutter und deren Kindern, darunter dem betroffenen Jungen, in der Unterkunft übernachtet. Die genauen Umstände der Beziehung zwischen Moles und der Mutter wurden von der Polizei nicht näher erläutert. Der 39-Jährige, der als Notfallsanitäter für die Feuerwehr Paterson tätig ist, wurde am Dienstag festgenommen und nach einer Anhörung am Freitag gegen Auflagen aus dem Gefängnis entlassen.
Er sieht sich Anklagen wegen Kindeswohlgefährdung, Besitz von Kokain sowie von Drogenutensilien und verschreibungspflichtigen Medikamenten gegenüber. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen ihm bis zu 10 Jahre Gefängnis. Die Anwälte von Moles wurden um eine Stellungnahme gebeten.
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Quellen: thesun.co.uk, nypost